Jugendgemeinderat Renningen Jugendliche sammeln für den guten Zweck

Von Kathrin Klette
Bei der Aktion Sonnenschein kann jeder ganz unkompliziert mithelfen. Foto: privat

Mit der Sozialaktion Sonnenschein setzt sich der Jugendgemeinderat der Stadt Renningen seit längerem für bedürftige Menschen ein. Jeder kann dabei mithelfen, ohne großen Aufwand: Mit einem zusätzlichen Produkt im Einkaufswagen ist es schon getan. Mit dieser Aktion neigt sich die Amtszeit des derzeitigen Jugendgemeinderats auch langsam dem Ende entgegen. Zwischen Ende Mai und Anfang Juni wird das Gremium neu gewählt, die Kandidaten stehen inzwischen fest.

Die Aktion Sonnenschein findet am Samstag, 14. Mai, bei Edeka Karow & Sommer und im dm-Markt in der Benzstraße statt. Mitglieder des Jugendgemeinderats werden dort Stände aufbauen und um Produktspenden bitten, die dann an Bedürftige in Renningen und Malms­heim verteilt werden. Und so funktioniert’s: Die Kunden können zusätzliche Lebensmittel oder Drogerieprodukte einkaufen und diese dann als Spende bei den Jugendlichen abgeben. Informationen, welche Produkte gebraucht werden, gibt es ebenfalls an den Ständen. Die Verteilung erfolgt später direkt über den Jugendgemeinderat.

Vom 24. Mai an wird gewählt

Ob die Aktion auch in Zukunft stattfinden wird, die Entscheidung wird dann beim neuen Jugendgemeinderat liegen. Der wird vom 24. Mai bis zum 2. Juni neu gewählt. Die Wahl findet ausschließlich online statt.

Wählen dürfen alle Jugendlichen, mit Hauptwohnsitz in Renningen: Wenn sie zugleich eine Renninger Schule besuchen, sind sie ab der siebten Klassenstufe bis zum Schulende wahlberechtigt. Wer eine Schule außerhalb Renningens besucht, muss zwischen 13 und 17 Jahre alt sein. Mit einem persönlichen Zugangscode, den alle Wahlberechtigten bis zum 19. Mai zugeschickt bekommen sollen, können sie auf ihren elektronischen Stimmzettel zugreifen. Jeder Wahlberechtigte hat fünf Stimmen und kann diese auf bis zu fünf Kandidaten verteilen.

24 Kandidaten stehen zur Wahl

Die Bewerbungsfrist ist inzwischen abgelaufen. 24 Kandidatinnen und Kandidaten haben sich gefunden. Für Melanie Pfeifer, Ansprechpartnerin für den Jugendgemeinderat im Rathaus, ist das eine sehr positive Nachricht. Denn die vorangegangene Wahl – der Jugendgemeinderat wird immer auf zwei Jahre gewählt – fiel mitten in die Coronapandemie. Nur 15 Kandidaten meldeten sich für die 18 Plätze im Gremium. Mit den 24 Bewerbern können die Plätze im Gremium wieder ganz ausgefüllt werden. Von den 24 Bewerbungen kommen 18 vom Gymnasium Renningen, vier von der Realschule und zwei von einer Schule außerhalb Renningens. Von der Werkrealschule liegen wie bereits vor zwei Jahren keine Bewerbungen vor.

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