Bürgermeisterwahl in Heimsheim Gewählt wird nur in der Stadthalle

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Bereits bei der Landtagswahl im März haben viele Bürger von der Möglichkeit einer Briefwahl Gebrauch gemacht. Foto: dpa/Uwe Anspach

Heimsheim - Der Gang zur Wahlurne hat sich seit Beginn der Coronapandemie gewandelt, das haben die meisten bereits bei der baden-württembergischen Landtagswahl zu spüren bekommen: zum Teil geänderte Wahllokale, strenge Regeln beim Gang zur Urne und eine verstärkte Nutzung der Briefwahl. In Heimsheim wird am Sonntag, 25. April, der Bürgermeister für die nächsten acht Jahre bestimmt. Beworben haben sich Amtsinhaber Jürgen Troll sowie Nastassia Di Mauro aus Marxzell und Dauerkandidat Sebastian Speitelsbach. Im Grundsatz laufen die Wahlen genauso ab wie früher. Jedoch sollten die Bürger einige Dinge beachten.

Wahlbezirke haben sich geändert

Aufgrund der hohen Zahl an Briefwählern und der hohen Hygieneanforderungen während der Coronapandemie haben sich in der Stadt Heimsheim die Wahlbezirke und die zugehörigen Wahlräume geändert. Die Änderungen galten bereits zur Landtagswahl am 14. März und wurden nun für die Bürgermeisterwahl übernommen.

Das bedeutet: Für die Wahl wurde die Anzahl der Briefwahlbezirke auf drei Bezirke erhöht. Parallel dazu wurde die Zahl der Urnenwahlbezirke auf einen einzigen Bezirk reduziert. Das zugehörige Wahllokal befindet sich in der Stadthalle Heimsheim. Weitere Auskünfte dazu gibt es telefonisch unter 0 70 33 / 5 35 70.

Wie funktioniert die Briefwahl?

Auch wenn der Name anderes suggeriert: Briefwahlunterlagen müssen nicht automatisch per Post verschickt werden. Wer jetzt schon weiß, dass er am Sonntag nicht zur Wahl gehen kann, kann einfach im Rathaus vorbeigehen und die Unterlagen vor Ort ausfüllen und abgeben. Da das Rathaus wegen der Pandemie für den Publikumsverkehr geschlossen ist, sollten die Bürger jedoch vorher telefonisch einen Termin vereinbaren.

Wer tatsächlich seine Unterlagen auf dem Postweg erhalten und verschicken möchte, sollte Folgendes beachten: Der Service für den Online-Wahlscheinantrag steht nur noch bis Mittwoch, 21. April, 18 Uhr, zur Verfügung. Näheres dazu unter www.heimsheim.de unter dem Reiter „Bürgermeisterwahl 2021“. Ansonsten können Briefwahlanträge noch bis zum Freitag um 18 Uhr gestellt werden. In beiden Fällen müssen die Wähler jedoch darauf achten, dass die ausgefüllten Briefwahlunterlagen rechtzeitig am Wahltag, 25. April, bis spätestens 18 Uhr bei der Stadt Heimsheim ankommen.

Das gilt am Wahlsonntag

Alle Bürger, die am Sonntag direkt wählen möchten, können dies in der Stadthalle tun. Voraussetzung für einen Besuch ist selbstverständlich, dass man sich zu diesem Zeitpunkt gesund fühlt, keine Coronasymptome aufweist und in den vergangenen zehn Tagen keinen Kontakt zu einer mit Corona infizierten Person hatte. Wer kurzfristig erkrankt, hat die Möglichkeit, sogar noch bis 15 Uhr am Wahltag Briefwahl zu beantragen.

In der Stadthalle gelten die bekannten Hygienevorschriften: Jeder muss einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten und entweder eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske tragen. Wer aus medizinischen Gründen keine Maske tragen darf, muss ein Attest vorzeigen. Die Wähler sollten außerdem einen eigenen Stift mitbringen, am besten einen Kugelschreiber.

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