Reitturnier in Heimsheim Der Titelverteidiger macht den Weg frei

Von
Benzenbühl-Springreiter Andreas Groß und sein Oldenburger Nininjo zählen in den S-Springen zu den Favoriten. Foto: Andreas Gorr

Heimsheim - Für die beiden Springprüfungen der schweren Klasse, am Samstag um 17 Uhr und Sonntag um 16 Uhr die Höhepunkte des 52. Heimsheimer Reitturniers „Auf dem Berg“, hat Peter Hertkorn (RV Nordstetten-Horb) den Weg an die Spitze freigegeben. „Ich bin in Heimsheim leider nicht dabei, habe diesmal ein anderes S-Turnier gemeldet“, verrät der Doppel-S-Sieger des Vorjahres, der vor wenigen Wochen in Schutterwald ganz überraschend Landesmeister der Springreiter geworden ist.

Doch auch ohne den Saisonüberflieger Hertkorn, der obendrein im Juni im Ichenheimer Großen Preis sein allererstes Dreisterne-S-Springen gewann, wird auf dem 60 mal 80 Meter großen Rasenhauptplatz von Freitag an packende Springreiterei erwartet. „15 unserer insgesamt 24 Prüfungen finden im Springparcours statt“, berichtet Sabine Reukauf. Neben Turnierleiterin Karin Schwab und Martina Rühle gehört sie wieder dem bewährten Dreier-Frauenteam der Meldestelle an. „Wir beginnen“, so Reukauf, „am Freitag um 12 Uhr mit den Springprüfungen und ab Samstag gehen auch die Dressurreiter an den Start.“ Zwei spezielle Barockpferde-Wettbewerbe runden dabei die Darbietungen im Dressurviereck am Sonntagnachmittag ab. Höhepunkte des Turniers bleiben derweil zweifelsohne die beiden Springprüfungen der Klasse S.

Der zehnjährige Nininjo ist gut drauf

Mit Platz vier im letztjährigen Großen Preis von Heimsheim bester Starter des Altkreises Leonberg gewesen, hofft nun Andreas Groß aus dem Leonberger Pferdesportzentrum Benzenbühl wieder auf gelungene Sprünge. „Mein zehnjähriger Oldenburger Nininjo“, berichtet der in Grafenau wohnende 33 Jahre alte Springreiter, „ist derzeit richtig gut drauf.“ Das stellte das Duo zuletzt im Juli bei den Gültsteiner Springtagen mit zwei astreinen Nullfehlerrunden und Platz drei im Großen Preis eindrucksvoll unter Beweis.

Wie Andreas Groß zählen in den Heimsheimer S-Springprüfungen auch seine Vereinskollegen Ferdinand Talmon und Jörg Widmaier zu den Favoriten. Drei Benzenbühl-Asse, die es im Springparcours am Wochenende richtig wissen wollen. Gemeldet haben für das mit einer Siegerrunde ausgeschriebene Finalspringen der Klasse S aus dem Altkreis Leonberg außerdem Jürgen Eberhard, Uwe Heinrich (beide RFV Weil der Stadt) sowie vom Leonberger Reitclub Riedhöhe die S-Klassespringreiter Nico Haldy und Martin Kurz.

In der Jury sitzen an allen drei Turniertagen der Chefrichter Jörg Fezer (Eschbronn/Beauftragter der Landeskommission) sowie die Richterkollegen Martin Wanner (Leonberg), Ulla Weber, Ingrid Henle (beide Rutesheim) und Katja Richter aus Wiernsheim. Als Parcours-Chef hat der Ländliche Reit- und Fahrverein der Schleglerstdt Heimsheim Markus Rau aus Neubulach verpflichtet.

Artikel bewerten
0
loading
Strohgäu Leonberg Rutesheim Weil der Stadt Renningen Weissach Enzkreis-Gemeinden

Aktivitäten Enz-Murr

Tabelle Landesliga Württemberg 1