Fußball Die SKV kann sich selbst beschenken

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Das hart umkämpfte Hinspiel zwischen der SKV Rutesheim (Steffen Hertenstein/rechts) und dem VfB Neckarrems endet mit einem 1:1. Foto: Baumann

Leonberg - Morgen, Kinder, wirds was geben!

Morgen werden wir uns freu’n!

Welche Wonne, welches Leben wird in unserm Hause seyn;

Einmal werden wir noch wach, Heysa, dann ist letzter Spieltag!

Bis zum Weihnachtstag dauert es zwar noch ein bisschen, aber in etwas abgewandelter Form trifft dieses von Johann Philipp Kirnberger und Johann Friedrich Reichardt vertonte Gedicht die Situation der SKV Rutesheim überaus treffend. Nach der wegen des Relegationsspiels zum Klassenerhalt kurzen Sommerpause benötigt die Mannschaft dringend eine längere Ruhe- und Erholungsphase. „Bei ein paar Spielern merkt man das mehr, bei einigen etwas weniger“, sagt der Trainer Rolf Kramer, schränkt aber auch gleichzeitig ein: „Es ist jetzt nicht so, dass sich die Jungs ins Training schleppen und ich sie mit der Peitsche antreiben muss.“

Für die Partie beim VfB Neckarrems (Samstag, 14 Uhr) heißt es, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um auch im zehnten Spiel in Folge ungeschlagen vom Platz zu gehen. Großer Anreiz ist die Aussicht, in der bis zum 1. März dauernden Pause auf dem Platz an der Sonne zu überwintern. „Wir sollten uns deswegen aber nicht verrückt machen“, wäre der Übungsleiter auch mit einem Zähler zufrieden. „Holen wir ein Unentschieden, liegen wir mit maximal einem Punkt hinter der Spitze. Da warten dann gleich nach der Winterpause gegen Hollenbach und Dorfmerkingen auf jeden Fall gleich zwei schöne Spiele auf uns.“

Auswärtssieg in der vergangenen Saison

Jetzt wartet erst einmal Neckarrems. Nach zuvor fünf sieglosen Spielen hat der VfB am vergangenen Wochenende Olympia Laupheim mit einem 8:0 nach Hause geschickt. Die Rutesheimer sind gewarnt, haben aber noch gute Erinnerungen. In der Vorsaison landete die SKV beim Gegner einen ganz wichtigen 2:0-Erfolg im Abstiegskampf.

Für das neuerliche Aufeinandertreffen stehen Kramer fast alle Spieler zur Verfügung. Zwischen die Pfosten geht Dennis Mangold, Julian Bär nimmt auf der Bank Platz. Das gilt auch für Mittelfeldmann Tobias Weiß, der verletzungsbedingt bislang erst zu zwei Kurzeinsätzen gekommen ist. Eine Ausnahme wird für Noah Lulic gemacht. Obwohl der Stürmer berufsbedingt im Training gefehlt hat, läuft er von Beginn an auf. Acht Tore und seine derzeitige Form sprechen für ihn. Trifft er erneut, wird am Wochenende in Rutesheim bestimmt die ein oder andere Kerze mehr angezündet.

Morgen strahlt der Kerzen Schein,

Morgen werden wir uns freu’n.

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