Krippenmuseum in Renningen Ausstellung wird bald abgebaut

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Die Sonderausstellung im Krippenmuseum trägt den Titel „Menschlichkeit“. Foto: Jürgen Bach/Jürgen Bach

Die Ausstellung „Menschlichkeit“ im Renninger Krippenmuseum ist nur noch bis Ende kommender Woche in der jetzigen Form zu sehen. Danach wird sie sukzessive abgebaut. Geöffnet ist das Museum nur nach vorheriger Vereinbarung, entweder unter Telefon 01 72 / 7 25 78 80 oder per E-Mail an fp-stiftung-renningen@web.de.

Das Thema der Ausstellung ist eine Antwort auf die Folgen der Coronapandemie und den Krieg Russlands gegen die Ukraine. Der ehemalige Renninger Pfarrer Franz Pitzal, der enge Kontakte in die Ukraine hat und das Krippenmuseum betreut, wollte damit ein Zeichen setzen. „Denn Menschlichkeit ist es, was wir gerade mehr als alles andere brauchen.“ Die Ausstellung umfasst 22 Stationen. Mit den Figuren der verstorbenen Hildegard Buchhalter sind Ereignisse wie ein großer Flüchtlingszug nachgestellt, aber auch hoffnungsvolle Momente wie Kinder auf Spielplätzen und gesellige Treffen.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Sie sollen vor allem in die Ukraine gehen. Das Büchlein „Menschlichkeit“ von Franz Pitzal befasst sich mit dem Inhalt der Ausstellung. Zudem hat er gemeinsam mit dem Bischof von Odessa, Stanislav Shyrokoradiuk, der den Krieg hautnah miterlebt, ein weiteres Büchlein verfasst, das den Menschen Mut machen soll. Es ist auf deutsch und ukrainisch geschrieben. Der Erlös beider Bücher soll ebenfalls den Menschen in und aus der Ukraine sowie anderen Bedürftigen zugute kommen. Sie sind vor Ort oder unter den genannten Kontaktdaten erhältlich.

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