Fußball in Rutesheim 5:1 am Freitag – Von Fluch keine Spur

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Noah Lulic (Mitte hinten): Dreifacher Torschütze und in dieser Szene Vorlagengeber zum Rutesheimer 2:1. Foto: Andreas Gorr

Rutesheim - Ehe irgendjemand auf die Idee kommen könnte, ein Fluch laste auf den Freitagsspielen der SKV Rutesheim, hat die Mannschaft die passende Antwort gegeben. Der 1. FC Heiningen, der nach zweieinhalbstündiger Anreise wegen eines Unfalls und den damit verbundenen Verkehrsbehinderungen erst 30 Minuten vor Anpfiff im Sportpark Bühl eingetroffen war, wurde mit einem 5:1 nach Hause geschickt.

Dabei hatte es zunächst danach ausgesehen, als ob nach den Freitags-Niederlagen gegen Breuningsweiler (1:2) und in Albstadt (2:4) der nächste Tiefschlag folgen würde. Nach nur neun Minuten lagen die Gastgeber zurück. Und das auf äußerst kuriose Weise. Heiningen hatte einen SKV-Angriff abgefangen, Suwaibu Sanyang lief bis kurz hinter die Mittellinie, schaute kurz und überlistete den weit vor seinem Tor postierten Julian Bär mit einem Heber.

Nach 20 Minuten springt der Turbo an

Der Tabellenzweite schüttelte sich kurz und spielte den Gegner von der 20. Minute an mit viel Tempo ein ums andere Mal schwindelig. Bis zur Pause drehte die SKV das Spiel zum 3:1. Der neben Dimitriy Lubenskiy einzige Abgang zum Saisonende machte dabei mit seinem Auftritt deutlich, dass er in der neuen Runde vermisst werden wird. Noah Lulic, den es zu einem Oberligisten zieht, war an allen Treffern beteiligt, entweder als Torschütze oder als Vorbereiter. Und das Pausenergebnis hätte noch viel deutlicher ausfallen müssen.

Den Anfang machte Lulic nach Zuspiel von Keven Müller selbst (23.). Dann tauschte dieses Duo die Rollen – Müller traf zum 2:1 (31.). Und als Schlussmann Raphael Maskow mit Hilfe des Pfostens einen Lulic-Schuss noch abwehrte, stand Salvatore Catan­zano richtig und verwertete den Abpraller (35.).

Nächster Treffer gleich nach dem Wechsel

Der zweite Durchgang ging gerade so weiter. Keine 60 Sekunden waren gespielt, da lag der Ball schon wieder im Heininger Netz. Torschütze? Lulic – wer sonst. Der 19-Jährige setzte natürlich auch den Schlusspunkt zum 5:1 (84.). Zweimal Catanzano, Christopher Baake und Lulic vergaben weitere Großchancen. Aber fünf Tore haben ja auch gereicht, um einen möglichen Fluch im Keim zu ersticken.

SKV Rutesheim: Bär, Wellert, Kogel, Wemmer, Alberici (77. Füssenhäuser), Gebbert, Baake (86. Karthein), Schneider (62. Vaihinger), Catanzano, Lulic, Müller (53. Weiß).

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