Turnen WTG Heckengäu Der Erfolgshunger ist noch nicht gestillt

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Stehen Kapitän Nick Ackermann und seine Mannschaftskollegen am Saisonende auch wieder in Siegerpose da? Foto: Lukas Weiß

Renningen/Leonberg - Im schwäbischen Turnerbund (STB) sind sie schon ganz oben angekommen. Seit ihrem ersten Ligastart im  Jahr 2012 sind die Turner der WTG ­Heckengäu (Wettkampf- und Trainingsgemeinschaft der Vereine SpVgg Renningen, TSV Gärtringen und SV Leonberg/Eltingen) viermal aufgestiegen. In der höchsten Liga des STB, der Oberliga, wurden sie in der vergangenen Saison als Neuling auf Anhieb Dritte. Und es soll noch nicht Schluss sein mit dem Gipfelsturm.

Wenn an diesem Wochenende die Ligasaison beginnt, ist für den Trainer Andreas Zeile klar, dass die Mannschaft ein ehr­geiziges Ziel braucht. Aus dem Mund des sportlichen Leiters Wayne Jaeschky hört sich das so an: „Unser Ziel ist die Meisterschaft in der Oberliga.“ Das sei der logische Schluss aus den Leistungen der Vorjahre.

Stamm mit fünf Turnern

Der Oberligakader besteht in diesem Jahr mit Nick Ackermann (Kapitän, 22), Lovis Spiess (21), Philipp Lutz (19), Manu Tschur (17) und Lukas Unger (21) zunächst nur aus fünf Turnern, die der Mannschaft fest zugewiesen werden. Je nach Saisonverlauf behalten sich die Verantwortlichen vor, noch bis zu zwei Turner in die erste Mannschaft nach oben zu melden. Das Reglement sieht vor, dass ein Turner nicht mehr nach unten abgegeben werden darf, wenn er einmal oben im Einsatz war.

Mit Blick auf die Konkurrenz hat es in der Oberliga einige Veränderungen gegeben. Der KTV Straubenhardt II, der die WTG in der Vorsaison klar bezwungen hat, ist in die dritte Bundesliga aufgestiegen. Dazugekommen sind die stark eingeschätzte TG Wangen-Eisenharz II aus dem Allgäu sowie der ambitionierte Aufsteiger aus der Verbandsliga, KTT Heilbronn. Alte Bekannte sind TV Wetzgau II, TT Staufen, TSV Wernau und VfL Kirchheim II. Mit Spannung wird auch die Begegnung mit der Vorarlberger Turnerschaft erwartet. Im Vorjahr trennten sich beide Teams mit einem Unentschieden.

Mit der Ausrichtung von vier Heimwettkämpfen kommt auf die Verantwortlichen ein hoher Organisationsaufwand (unter anderem Logistik der Geräte, Verpflegung der Gäste und Turner, visuelle Darstellung der Ergebnisse) zu. Gemeinsam soll das ­geschultert werden. „Es ist ein tolles ­Gefühl, wenn wir als großes Team alle an einem Strang ziehen und die Saison in allen Ebenen erfolgreich meistern“, ist der im Sommer zum WTG-Vorsitzenden gewählte Ralph Eichhorn zuversichtlich, die Herausforderungen zu meistern.

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