Raststätte Sindelfinger Wald Lkw-Fahrer unter Drogeneinfluss

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Beim „Trucker Safety Day“ an der Raststätte Sindelfinger Wald stellt die Polizei insgesamt 868 Verstöße fest. Foto: dpa/Sven Hoppe

Sindelfingen/Leonberg - Bei einer Verkehrskontrolle an der Raststätte „Sindelfinger Wald“ an der A 8 zwischen Leonberg und dem Kreuz Stuttgart sind insgesamt 868 Verstöße festgestellt worden. Beim sogenannten „Trucker Safety Day“ sahen sich die 70 Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, des Polizeipräsidiums Einsatz, der Bundespolizei und des Bundesamt für Güterverkehr am Mittwoch vor allem gewerblichen Güter- und Personenverkehrs genauer an.

Sie überprüften Lenk- und Ruhezeiten, kontrollierten die Ladungssicherung und vorgeschriebene Gewichte, technische Zustände der Fahrzeuge und die Geschwindigkeits- und Abstandsmessung. Zudem überprüften die Einsatzkräfte die Verkehrstüchtigkeit der Fahrerinnen und Fahrer.

Mithilfe von Abstandsmesssystemen, mit Dash-Cams ausgerüsteten Fahrzeugen und Geschwindigkeitsmessanlagen überprüften die Polizisten den fließenden Verkehr.

Unter Drogeneinfluss einen 40-Tonner gefahren

Insgesamt stellten die Beamten am Mittwoch 868 Verstöße fest. In sechs Fällen ergab sich der Verdacht auf Drogeneinfluss. Besonders gravierend: Der mutmaßlich unter Drogeneinfluss stehende Fahrer eines Gefahrguttransporters, der auf seinem 40-Tonner Natronlauge geladen hatte. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und die Weiterfahrt wurde untersagt.

Es gab 430 Geschwindigkeitsüberschreitungen, 179 Fahrerinnen und Fahrer hielten den erforderlichen Mindestabstand nicht ein. In elf Fällen musste die Polizei die Weiterfahrt aufgrund von gravierenden Mängeln am Fahrzeug untersagen.

Fünf Fahrer hatten ihre Lastwagen überladen und bei 17 weiteren Fahrzeugen war die Ladung unzureichend gesichert. Zwölf Fahrer hatten gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten verstoßen.

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