Wunsch-Tatort am 2. August Til Schweiger vorn

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Wie einst Mel Gibson: Til Schweiger in „Willkommen in Hamburg“ Foto: NDR/Marion von der Mehden

Stuttgart - Til Schweiger wollte dem „Tatort“-Beine machen, sein Kommissar Tschiller sollte der Held veritabler Action-Thriller sein. Der Genre-Freund Christian Alvart führte Regie beim ersten Film „Willkommen in Hamburg“, 12 Millionen Zuschauer sahen bei der Erstausstrahlung 2012 viele Schießerein und sieben Leichen.

Um Zwangsprostitution geht es, Tschiller rechnet mit seinem auf die dunkle Seite übergelaufenen Ex-Partner Max Brenner (Marc Waschke) ab. „Der Ermittler schaut aus wie Mel Gibson: irgendwie draufgängerisch schießwütig“, schrieb unsere Rezensentin. In Schweigers „Tatort“ gehe es um „Adrenalin statt Autopsien, Testosteron statt Tiefenpsychologie“.

Til Schweiger gibt sich selbstironisch

Schweiger war damals auf dem Zenith, er hatte in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ (2009) mitgespielt und mit seiner Kinokomödie „Kokowäh“ (2011) Millionen erreicht. Künstlerische Anerkennung blieb ihm oft verwehrt, im „Tatort“ kommentierte er selbstironisch sein mediales Image und seine Art zu sprechen. Unsere Rezensentin befand: „Popcorn-Feeling kommt vor allem mit Fahri Yardim auf: Tschillers LKA-Partner Yalcin Gümer ist witzig und schlagfertig und in seiner kiezig-kauzigen Art schon nach der ersten Folge kultverdächtig.“

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