Stadtentwicklungsprozess Wie sieht Rutesheims Zukunft aus?

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Jung und Alt machen sich Gedanken über die Stadtentwicklung. Foto: New Africa - stock.adobe

Rutesheim - Der neue Zeitplan für den Stadtentwicklungsprozess (Step) in Rutesheim steht. Nach der Befragung der Bürger sind die Termine für die Auftaktveranstaltung, die Jugendbeteiligung, die Jugendkonferenz und die Zukunftswerkstatt festgezurrt. Im Step sollen Fragen zur Zukunft der Stadt beantwortet werden, beispielsweise in welche Richtung diese sich in den nächsten Jahren entwickeln soll. Auch soll geklärt werden, was an Infrastruktur fehlt und wie das Miteinander in der Stadt gestaltet wird. Die Verwaltung und der Gemeinderat wollen das nicht ohne Bürgerschaft. Die Bestandsanalyse ist fertig und die Bürgerbefragung ist ausgewertet.

Noch bis zum 12. Mai wird an den örtlichen Schulen ein Stimmungsbild unter den Jugendlichen eingeholt. „Es freut uns sehr, dass die Schulen das Thema Step in Unterrichtsstunden aufgreifen und besprechen“, sagt die Rutesheimer Bürgermeisterin Susanne Widmaier. Was in den Klassen besprochen wird, fließt in die Jugendkonferenz am 2. Juli mit ein. Dort werden rund 30 Klassenvertreter gemeinsam ihre Ziele für den Step-Prozess formulieren. Die Ergebnisse finden Eingang in das Gesamtkonzept.

Der Auftakt findet online statt

Die Auftaktveranstaltung mit allen Interessierten ist für Mittwoch, 19. Mai, um 18.30 Uhr geplant und wird online stattfinden. Wer keine Möglichkeit hat, sich digital zuzuschalten, der kann die Übertragung entweder im Sitzungssaal des Rathauses oder in der Aula der Mensa mitverfolgen, aber dann nicht mitdiskutieren. Anmeldungen nehmen Monika Wagner und Petra Heigold per E-Mail entgegen: m.wagner@rutesheim.de, p.heigold@rutesheim.de, oder unter der Telefonnummer 0 71 52 / 50 02 10 51.

Bei der Auftaktveranstaltung werden die Ergebnisse der Bürgerumfrage vorgestellt und weitere Schritte in verschiedenen Gruppen besprochen. Im Anschluss werden voraussichtlich im Rathaus oder in der Bücherei Pinnwände zu thematischen Gruppen für zwei bis drei Wochen aufgestellt sein. Dort können Bürger weitere Anmerkungen hinterlassen. Auch wird es eine digitale Variante der Pinnwände geben. Am 17. Juli ist ein Workshop geplant, eine Zukunftswerkstatt, bei der in Gruppen diskutiert wird, wie die Ziele definiert sein sollen.

In einer Sondersitzung Ende Oktober wird der Gemeinderat entscheiden. Eine Abschlussveranstaltung wird im November oder Dezember stattfinden.

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