Volleyball in Flacht Bittere Pille für die Blaubären

Von
Die Flachter Anfeuerungsversuche gehen ins Leere. Foto: Andreas Gorr

Weissach - Nach fünf Siegen in Folge haben die Blaubären TSV Flacht am Heimspieltag einen herben Dämpfer kassiert. Gegen die SG Volley Neckar-Teck II und gegen den Spitzenreiter TSB Ravensburg setzte es jeweils eine 1:3-Niederlage. Vor allen Dingen den Verlauf der ersten Partie hatte sich der Trainer Nicolas Reinecke ganz anders vorgestellt. Einen Tag vor seinem 36. Geburtstag ließ ihn seine Mannschaft im Regen stehen. „Das muss ich erst noch ein bisschen ­sacken lassen“, hatte Reinecke nur ansatzweise eine Erklärung parat, warum so ­wenig zusammen lief. „Wir sind zwar gut in der Annahme, schaffen es dann aber nicht, den Punkt zu machen.“

In den ersten zwei Sätzen ist Flacht chancenlos

Die Gäste hatten die ersten beiden Durchgänge klar mit 25:12 und 25:15 gewonnen, fühlten sich dann aber bei einer 17:9-Führung im dritten Satz zu sicher und gaben ihn noch mit 24:26 ab. Im vierten Durchgang agierte Flacht auf Augenhöhe, zog aber mit 21:25 den Kürzeren.

Gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter aus Ravensburg steigerten sich die Gastgeber. Die Kreise des 165-fachen ehemaligen deutschen Nationalspielers Georg Wiebel wurden so weit wie möglich ein­geengt. Nach einem 1:2-Satzrückstand (17:25, 25:20, 23:25) machten die Blau­bären im vierten Durchgang aus einem 0:8 sogar ein 21:17, standen aber am Ende mit leeren Händen da (23:25).

Blaubären TSV Flacht: Zuber, Müller, F. Lawitzki, R. Lawitzki, Korevaar, Schoch, Rund, Heermann, Bund, Zemanek, Conle, Ehrenfeuchter.

Strohgäu Leonberg Rutesheim Weil der Stadt Renningen Weissach Enzkreis-Gemeinden

Sonderthemen