Volleyball Die letzten beiden Spiele vor der Zwangspause

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Laura Heger (rechts) beim Angriff. In der Abwehr passt Angela Unterweger (Mitte) auf. Foto: Andreas Gorr

Mönsheim - Lange hatten die Volleyball-Frauen des VC Mönsheim mit sich gerungen, ob sie ihre beiden Bezirksliga-Spiele am vergangenen Samstag bestreiten sollten, bevor der Sportbetrieb den gesamten November wegen Corona zum Erliegen kommt. „Am Ende waren alle Beteiligten froh, dass man spielen durfte“, sagte der Mönsheimer Trainer Edwin Unterweger. Selbstverständlich mit dem geforderten Hygienekonzept, das Fiebermessen, Maskentragen (Anschreiber und Zuschauer) und das Einhalten von genügend Abstand beinhaltet. „Da hat auch jeder gut mitgemacht“, sagte Unterweger.

In der heimischen Appenberg-Sporthalle holte die gastgebende Mannschaft gegen den SV Rötenberg einen glatten 3:0-Sieg (25:8, 25:14, 25:18). „Wir waren gegen eine Mannschaft, die einen personellen Umbruch vollzogen hat, eindeutig überlegen“, sagte Unterweger. Ganz anders sah es in der zweiten Partie gegen die TSG Tübingen aus. Der VC Mönsheim spielte im ersten Durchgang zu fahrig. Das wussten die erfahrenen Spielerinnen auf der anderen Spielfeldhälfte für sich zu nutzen. Auch dank einer geringen Fehlerquote gewann die TSG Tübingen den ersten Satz mit 25:18. Auch im zweiten und dritten Durchgang gelang es den Gastgeberinnen nicht, das Spiel zu drehen, verloren mit 20:25 und 18:25. Für den VC Mönsheim ist das die erste Niederlage bei derzeit vier Spielen. Das Team hat damit vor der punktgleichen TSG Tübingen die Tabellenführung übernommen. Was allerdings nur eine Momentaufnahme ist – auch weil die Konkurrenz bist zum jetzigen Zeitpunkt noch weniger Spiele bestritten hat und die Saison gerade erst angefangen hat – und nun erst einmal für vier Wochen ruht.

Für Edwin Unterweger sind die drei Siege trotzdem ein wichtiger Gradmesser, um zu sehen, wo die Mannschaft gerade steht. „Und da bin ich richtig zufrieden“, sagt er. Zumal die personelle Situation beim VC Mönsheim alles andere als optimal ist, nachdem einige Spielerinnen zu den Flachter Blaubären abgewandert sind. Der Bezirksligist hatte in der vergangenen Saison nur fünf Stamm-Spielerinnen am Start. Angela Unterweger (die Ehefrau des Trainers), ihre Töchter Santina und Ramona, Mirjam Lindermeir und Marina Völlm hatten dann das Kunststück Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft. Neu in die Mannschaft kam jetzt in dieser Saison Laura Heger. Unterstützt wird die Mannschaft, wenn möglich und notwendig, von den beiden Jugendspielerinnen Mona Wolf (14) und Jana Seibert (15). „Sie werden ganz gut in die Mannschaft integriert“, sagt Unterweger, der mit seiner Mannschaft, falls die Saison überhaupt noch zu Ende gespielt werden kann, im Mittelfeld der Tabelle landen möchte. Was dafür spricht, ist die Taktik des VC Mönsheim. „Wir sind da schwer für den Gegner zu fassen“, sagt Unterweger, der optimistisch in die Volleyball-Zukunft blickt. „Wir haben wieder eine gute Jugendarbeit, da kann man drauf aufbauen.“

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