Verkehrskontrollen bei Leonberg und Korntal Lkw-Fahrer muss zweimal zur Blutentnahme

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Die Polizei zieht einen 30 Jahre alten Lkw-Fahrer bei Kontrollen gleich zwei Foto: dpa/Jens Wolf

Leonberg/Korntal-Münchingen - Gleich zwei Mal ist der 30-jährige Fahrer eines rumänischen Klein-Lastwagen am Dienstag bei Verkehrskontrollen negativ aufgefallen.

Wie die Polizei berichtet, hielten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg den Lkw gegen 11.45 Uhr auf der A8 bei Leonberg an. Offenbar war sein Fahrzeug überladen und der 30-Jährige war nicht angegurtet. Bei der Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass die Ladung unzureichend gesichert war. Der Fahrer konnte zudem keinerlei Fahrtennachweise zur Dokumentation der gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten vorlegen. Darüber hinaus hatte er gegen die geltenden Kabotagevorschriften verstoßen, da er keinen Nachweis über seine Reiseroute sowie den Lkw-Ladungszustand bei Grenzübertritt erbringen konnte.

Lkw-Fahrer steht unter Drogeneinfluss

Während der Kontrolle bemerkten die Beamten bei ihm auch noch Anzeichen von Drogeneinfluss, veranlassten daraufhin die Entnahme einer Blutprobe und untersagten ihm die Weiterfahrt. Doch das hielt den 30-Jährigen nicht davon ab, seine Fahrt noch am selben Tag fortzusetzen. Gegen 15.20 Uhr wurde er bei einer stationären Schwerlastkontrolle auf der B10 bei Korntal-Münchingen abermals gestoppt. Er war wieder nicht angeschnallt und hatte erneut unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilgenommen. Er musste erneut zur Blutentnahme und dieses Mal musste er auch seinen Führerschein abgeben.

Wie sich herausstellte, hätte er ihn bereits im November aufgrund eines gegen ihn verhängten Fahrverbotes abgeben sollen. Nun muss er sich auch noch wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten.

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