Unwetter in Baden-Württemberg Altkreis bleibt größtenteils verschont

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Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ludwigsburg konzentrierten sich die Sturmschäden besonders auf Waldenbuch. Hier wurden mehrere Tiefgaragen und ein Altenheim überflutet. Foto: SDMG/ / Dettenmeyer

Altkreis Leonberg - Die Sturmfront, die am späten Montagabend über die Region Stuttgart hinweggefegt ist, hat den Altkreis Leonberg zum größten Teil verschont. Das teilt ein Sprecher des für den Altkreis zuständigen Polizeipräsidiums in Ludwigsburg mit. Aus Leonberg direkt habe er keine Meldungen vorliegen, bestätigt ein Sprecher des Präsidiums am Dienstagvormittag. „Die Leonberger Ecke ist glimpflich davongekommen.“ Im Landkreis Böblingen habe der Schwerpunkt in Waldenbuch gelegen. Auf der A8 bei Rutesheim kam es aufgrund von Wasserglätte zu einem Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten und rund 30 000 Euro Schaden. Abgesehen von diesem Unfall ist  Rutesheim relativ unbeschadet davongekommen. Laut dem Feuerwehrkommandanten Michael Jäger mussten die Einsatzkräfte zweimal ausrücken, weil Wasser in Keller eingedrungen war.

Umgestürzte Bäume in Weil der Stadt

In Weil der Stadt verzeichnete das Polizeipräsidium nur vereinzelte Fälle, in denen Bäume die Fahrbahn blockierten. Das bestätigt auch die Freiwillige Feuerwehr Weil der Stadt. In zwei Fällen – zwischen Merklingen und Hausen sowie zwischen Schafhausen und Grafenau – habe man Bäume von der Straße entfernen müssen. Bei Münklingen sei durch das Regenwasser Geröll auf die Fahrbahn gespült worden. Insgesamt gab es für die Feuerwehr in Weil der Stadt am Montagabend acht Einsätze.   Auch hier war Wasser, das in Gebäude eingedrungen war, einer der Hauptgründe. Als „verhältnismäßig ruhig“ stuft der Pressesprecher Jürgen Lenzinger die Situation  ein. In Leonberg war die Feuerwehr  sechsmal wegen Wasser in Kellern im Einsatz, der Kommandant Wolfgang Zimmermann spricht von Überschwemmungen „im kleinen Ausmaß“ und „im Zentimeterbereich“. Insgesamt habe das Unwetter Leonberg nur gestreift. In Renningen hatte die Feuerwehr einen ruhigen Abend: „Bei uns war gar nichts“, berichtet Feuerwehrkommandant Erhard Mohr. „Alles im grünen Bereich.“

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