Turnen in der 3. Liga Weste der WTG Heckengäu bleibt weiß

Von Andreas Klingbeil
Philipp Lutz sichert der WTG Heckengäu am Barren vier Punkte. Foto: /Andreas Gorr

Renningen - Auch nach dem dritten Wettkampftag steht die WTG Heckengäu in der dritten Bundesliga mit weißer Weste da. Gegen den TSV Grötzingen/Karlsruhe gelang in heimischer Halle in Renningen mit 57:7 der dritte Sieg. Die Gemeinschaftsriege (SpVgg Renningen, SV Leonberg/Eltingen, TSV Gärtringen, VfL Herrenberg) bleibt damit hinter dem punktgleichen MTV Ludwigsburg auf Tabellenplatz zwei. Die beiden Führenden nach sechs Wettkampftagen bestreiten die Aufstiegsrelegation zur zweiten Bundesliga gegen die beiden Erstplatzierten der Nordgruppe. Im Überkreuz-Vergleich qualifizieren sich die jeweiligen Sieger.

Dämpfer am Boden

Im Drittligaduell mit dem badischen TSV Grötzingen/Karlsruhe absolvierte das junge WTG-Team einen nahezu fehlerfreien Wettkampf. Nur am Boden musste die Gemeinschaftsriege gleich zu Beginn einen Dämpfer hinnehmen, der aber nur kurz wirkte. Grötzingens Anton Weiss besiegte in seinem Duell Philipp Lutz, der bei seiner Saltokombination stürzte. Aufseiten der Heckengäuer konnte nur Peter Knemeyer, der in dieser Saison erstmals zum Einsatz kam, punkten. Er ersetzte den krankheitsbedingt ausgefallenen Lovis Spiess und besiegte auf Anhieb seinen Duellpartner Julian Bertsch.

Die Gäste gewannen das erste Gerät, doch dabei sollte es bleiben. Die WTG trumpfte anschließend ordentlich auf. Sowohl Ausführung als auch Schwierigkeit stimmten, und die Turner holten sturzfrei einen Scorepunkt nach dem anderen. Eine sehenswerte Kür mit anspruchsvollem Ausgangswert präsentierte Philipp Lutz am Pauschenpferd. Am Sprung, der abermals durch hochwertige Kasamatsu-Sprünge der WTG (unter anderem von Niccolo Spiess) dominiert wurde, und dem Barren gab es für den sichtlich ersatzgeschwächten TSV ebenfalls keine Punkte zu holen. Grötzingen hatte mit der Unterstützung des österreichischen Gastturners Ricardo Rudy geplant, der aber aufgrund seiner Nominierung für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft anderweitigen Verpflichtungen nachgehen musste.

Gäste punkten an den Ringen

Das badische Team kämpfte aber entschlossen und holte sich zumindest an den Ringen ein letztes Mal Scorepunkte. Miro Göttler erzielte für seine Übung 11,10 Zähler. Die Tageshöchstwertung an diesem Gerät holte jedoch Heckengäus Manu Tschur, der in der gut besuchten Renninger Stadionsporthalle 11,7 Punkte einstrich.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung unserer Mannschaft“, sagte der sportliche Leiter Wayne Jaeschky. Für die WTG sei der bisherige Verlauf mit drei Siegen aus drei Duellen in der dritten Bundesliga mehr als zufriedenstellend. Für die Gemeinschaftsriege geht es gleich weiter. Am kommenden Samstag fährt das Team zum Auswärtswettkampf ins Allgäu. Um 16 Uhr trifft es in der Ebnethalle auf die TG Wangen/Eisenharz.

Strohgäu Leonberg Rutesheim Weil der Stadt Renningen Weissach Enzkreis-Gemeinden

Sonderthemen