Trickbetrug in Renningen Unbekannter verspricht einen falschen Gewinn

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Im Altkreis Leonberg treiben derzeit Trickbetrüger mit unterschiedlichen Maschen ihr Unwesen. Die Polizei fordert die Menschen auf, wachsam zu sein. Foto: Pixabay

Renningen - Ein 76 Jahre alter Mann aus Renningen ist einem Trickbetrüger zum Opfer gefallen. Ein Unbekannter hatte den Senior am Montag angerufen und ihm einen Gewinn von knapp 20 000 Euro in Aussicht gestellt. Allerdings würden bei der Auszahlung Gebühren entstehen, die der Senior zu entrichten habe.

Über einen Anbieter von Auslandsüberweisungen transferierte der 76-Jährige auf Anweisung des Anrufers einen dreistelligen Betrag. Nachdem derselbe Täter ein zweites Mal angerufen hatte, überwies der Senior einen weiteren Betrag von mehreren hundert Euro.

Bankmitarbeiterin ruft die Polizei

Als der Unbekannte am Mittwochvormittag telefonisch eine dritte Forderung stellte, ging der 76-Jährige erneut in die Bankfiliale, die den Überweisungsdienst anbietet. Eine Mitarbeiterin, die den Mann von den vergangenen beiden Malen schon kannte und gewarnt hatte, alarmierte schließlich die Polizei.

Eine dritte Überweisung konnte so verhindert, die beiden bereits transferierten Geldbeträge konnten allerdings nicht wieder zurück gebucht werden.

Tipps von der Polizei

Die Polizei gibt folgende Verhaltenstipps: Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben. Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren.

Weitere Fälle in Leonberg und Weissach

In Leonberg fiel am Montagvormittag eine 83-Jährige einem Betrüger zum Opfer. Der Unbekannte rief die Seniorin an und gab sich als falscher Bankmitarbeiter aus. Angeblich habe ein Familienangehöriger Geld von ihrem Konto abgehoben und sie müsse das nun ausgleichen. Als die Dame bei ihrer Hausbank vorstellig wurde, witterte eine aufmerksame Mitarbeiterin den versuchten Betrug.

Bereits Anfang Oktober kam es in Weissach zu Anrufen falscher Bankmitarbeiter. Die Polizei rät erneut dringend dazu, aufzulegen, wenn man Verdacht schöpft.

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