Triangel-Mensa in Leonberg Selbst Nicht-Köche sind willkommen

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Ganz schön groß: In überdimensionalen Töpfen wird in der Triangel gekocht. Foto: factum/Bach

Leonberg - Die 1986 auf Initiative des ASG-Lehrers Eberhard Kugel gegründete Schulmensa Triangel hat zum Tag der offenen Türe geladen. Der Name erklärt sich aus der Lage im Dreieck zwischen der Gerhart-Hauptmann-Realschule, dem Albert-Schweitzer-Gymnasium und dem Johannes-Kepler-Gymnasium.

Aufgrund der sich seit den 80er Jahren stetig verändernden Struktur hin zur Ganztagsschule, war der Grundgedanke, den Kindern ein möglichst gesundes Mittagessen zu bieten. Angefangen hat alles noch klein im ehemaligen Martha-Johanna-Kindertagheim gegenüber des jetzigen Standortes. Damals wurde in der Größendimension von 60 Essen täglich gekocht.

Es gibt 250 Plätze

Seit 2009 hat der Verein Triangel einen Betreibervertrag mit der Stadt geschlossen und sich verpflichtet, den Schülern und Lehrern aller drei Schulen an vier Tagen der Woche ein warmes Essen zur Verfügung zu stellen. „Unser Speiseplan folgt dabei den Vorgaben für eine ausgewogene Ernährung, die Gesundheit und sowohl körperliche als auch geistige Leistungsfähigkeit ermöglicht“, erklärt die zweite Vorsitzende Ulrike Arend. Auch eine vegetarische Variante wird angeboten.

Das Gebäude bietet 250 Plätze. Bei der erfahrenen Hauswirtschaftsleiterin Selma Poell laufen alle Fäden zusammen. An Spitzentagen, etwa wenn es die beliebte Lasagne gibt, hat sich die Anzahl der Essen verzehnfacht. Die engagierten Kocheltern zaubern in der Großküche an überdimensionalen Töpfen und Pfannen gesunde und vollwertige Gerichte.

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