Trailrunning Nach Platz zwei folgt ein tiefer Urschrei

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Genießen die Ehrenrunde durch Gastein: Benjamin Bublak, Janosch Kowalczyk, Anton Palzer (von links). Foto: Oliver Kubanek

Leonberg - Der Höfinger Janosch Kowalczyk ist definitiv im Konzert der weltbesten Trailrunner angekommen. Bei den erstmals ausgetragenen inoffiziellen Weltmeisterschaften der Dreier-Staffelteams im österreichischen Bad Hofgastein holte der 29-Jährige mit seinen beiden Mannschaftskollegen – dem Ramsauer Anton Palzer und dem Kufsteiner Benjamin Bublak – nach insgesamt 13:32,27 Stunden Wettkampfzeit Silber.

Zurückgelegt hatten alle Teams drei Runden. Der Startläufer absolvierte 25 Kilometer und 1 900 Höhenmeter, der zweite 60 Kilometer und 3 600 Höhenmeter, der Schlussläufer 40 Kilometer mit 2 100 Höhenmetern. Auf dem ersten Platz nach 13:04,27 Stunden landeten die Top-Favoriten mit dem Russen Dmitry Mityaev, dem Spanier Luis Alberto Hernando und dem Amerikaner Timothy Olson. Bronze ging an an das spanische Trio Raul Criado Sánchez, Manuel Anguita Bayo und Ruben Vigil Chacon (13:55,32 Stunden).

Vom Einzelkämpfer zum Teamplayer

„Das war richtig cool, weil unser Sport normalerweise nicht im Team ausgetragen wird, sondern jeder ein Einzelkämpfer ist. Doch in Gastein haben wir mit den anderen mitgefiebert und uns gegenseitig angefeuert, das war eine tolle Erfahrung“, schwärmte Janosch Kowalczyk.

Vor dem eigentlichen Staffellauf stand ein Prolog über 15 Kilometer und 891 Höhenmeter auf dem Programm, in dem die Startreihenfolge und die Abstände für den Jagdstart ausgemacht wurden. Hier gewann Kowalczyks Teamkollege Anton Palzer. Der Höfinger kam auf Rang 28 ins Ziel und war damit recht zufrieden: „Die Strecke ist für mich viel zu kurz, ich wäre erst in der dritten Runde so langsam in Fahrt gekommen.“ Das deutsche Top-Team landete in der Summe auf Rang vier und hatte damit 48 Sekunden Rückstand auf das führende Trio.

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