Schnelltestzentrum in Rutesheim Einhundert negative Coronatests

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Das Team von „Zufrieden-Zuhaus“ nimmt die Testungen in Rutesheim vor. Foto: privat

Rutesheim - Positiv, also negativ, ist das erste Testwochenende im Schnelltestzentrum ausgefallen: Gut einhundert Testungen wurden vorgenommen und alle sind negativ ausgefallen. Freitags von 16 bis 19 Uhr und Samstagvormittag von 8 bis 11 Uhr können sich alle Bürgerinnen und Bürger im neu eröffneten lokalen Schnelltestzentrum im Kirchsaal der Johanneskirche auf Covid-19 testen lassen – zweimal die Woche kostenlos, der Zugang ist barrierefrei.

„Wir haben etwas mehr als einhundert Personen getestet, die glücklicherweise alle negativ waren“, berichten Ingrid und Winfried Albrecht, Inhaber des häuslichen Pflegediensts „Zufrieden-Zuhaus“, der die Testungen vornimmt. Schon vor der geplanten Öffnungszeit fanden sich am Freitag die ersten Interessierten vor dem Testzentrum ein.

Es wird auch viel gelacht

„Die Sturm- und Drangzeiten waren am Freitag von 15.45 bis 17.30 Uhr und am Samstag von 9.45 bis 11.15 Uhr“, berichtet Winfried Albrecht. „Da haben wir etwa 15 Tests pro Stunde und Kabine vorgenommen.“ Dennoch hätten sich die Wartezeiten in Grenzen gehalten. „Es hat uns allen – und ich denke, auch den Getesteten – viel Spaß gemacht. Die Stimmung war durchweg gut und es wurde viel gelacht.“

Das neue Angebot kommt offenbar gut an. „Die Menschen waren voll des Lobes“, schildert Ingrid Albrecht. „Ein junger Mann hat uns, als er das Ergebnis entgegengenommen hat, angestrahlt und erzählt, dass er nun zum Mittagessen zu seiner Oma gehe.“ Und auch den umgekehrten Fall gab es: „Eine ältere, sehr nervöse Dame hat uns erklärt, dass ihre Kinder sie immer frisch getestet besuchen kommen. Dieses Mal habe sie auch einen Test“, erklärte sie. Und: „Die werden staunen.“

Unbeschwerte Kontakte

„Genau solche unbeschwerten Kontakte wieder zu ermöglichen, ist einer der Gründe gewesen, die uns dazu motiviert haben, das Testzentrum zu eröffnen“, freut sich Bürgermeisterin Susanne Widmaier. Die Rathauschefin und der Erste Beigeordnete Martin Killinger haben selbst im Testzentrum vorbeigeschaut, um sich vor Ort ein Bild davon zu machen, wie das neue Angebot angenommen wird.

„Wir haben die Stimmung genauso positiv erlebt wie die Familie Albrecht“, berichtet Killinger. „Es ist ermutigend, dass alles so gut klappt. Wir danken unseren Partnern, dem Pflegedienst Zufrieden-Zuhaus für die reibungslose Durchführung und der evangelischen Johanneskirche für den Kirchsaal.“ Die Zahlen würden eindeutig beweisen, dass der Bedarf definitiv da sei, stellt die Bürgermeisterin zufrieden fest.

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