Tennis-Saisonstart Mehr Alternativen beim TC Leonberg

Von Andreas Klingbeil
David Romahn: in der Vorsaison in allen sechs Partien für Leonberg im Einsatz. Foto: Andreas Gorr

Die Rechnung im vergangenen Jahr ist für die Oberliga-Herren des TC Leonberg aufgegangen. Vor den letzten beiden Partien hatte der Mannschaftsführer Jürgen Friedrich angekündigt: „Wir gewinnen beide Spiele mit 5:4.“ Gesagt, getan. Mit den 5:4-Siegen gegen den TC Bernhausen und RW Fellbach schaffte die Mannschaft den Klassenerhalt.

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Für die an diesem Wochenende beginnende Runde taucht in der Mannschaftsliste eine Reihe neuer Namen auf. Aus Spanien kommen Antonio Cayetano Marc Baquerizo, David Biosca Girvent und Jordi Garcia Mestre. Dazu kommt der Serbe Lazar Vojinovic. Ob und wann die ausländischen Spieler eingesetzt werden, hängt von ihrem persönlichen Turnierplan und den dabei erzielten Ergebnissen ab. Darüber hinaus setzt der TC Leonberg aber auch auf Spieler der vergangenen Saison wie Yannick Offermanns, den Mannschaftsführer der Regionaliga-Damen, Urs Thurau, David Romahn oder Christian Cyranowski.

Größere Konkurrenz in der Verbandsliga

In der Verbandsliga schrammte der TC Hirschlanden nur knapp am Aufstieg vorbei. Die einzige Niederlage gegen den TC Ludwigsburg gab den Ausschlag. Auf ein Neues in dieser Saison? „Wir haben immer Ambitionen oben mitzuspielen – im Rahmen unserer Möglichkeiten“, sagt der spielende Trainer Nils Muschiol. Allerdings: aus fünf Verbandsligen sind in dieser Saison vier geworden. Die Gruppen, so Muschiol, seien dadurch stärker und ausgeglichener geworden. An der Philosophie in Hirschlanden hat sich nichts geändert. Junge Spieler aus dem eigenen Lager sollen nach und nach herangeführt werden. „Das sind alles Spieler, die bei mir in der Academy trainieren und einen Bezugspunkt zum Verein haben“, sagt der Coach. Der 38-Jährige wird weiterhin an Position eins geführt. Ein Einsatz des im Kader aufgeführten Geremia Rossi ist unwahrscheinlich, da der Schweizer in den USA studiert. Topfavorit ist für Nils Muschiol der Absteiger TC Tübingen, dahinter sieht er den TC Erdmannhausen und das eigene Team.

Zwei Neuzugänge aus Bietigheim

Nach ihrem Aufstieg stellt der TC Hirschlanden nun auch eine Damen-Mannschaft in der Verbandsliga. Erstes Ziel des jungen Teams ist der Klassenerhalt. Mit Madeleine Schneider steht an der ersten Position eine Spielerin, die ebenfalls in den USA studiert. Zwei weitere Neuzugänge, Claudia Köhler und Matea Hanz, die an Position zwei und vier geführt werden, dürften als echte Verstärkungen zu werten sein. Beide spielten zuletzt in Bietigheim. Viktoria Okon (Jahrgang 2009) an Position fünf spielt altersbedingt erstmals bei den Aktiven mit.

Team der TA SV Leonberg/Eltingen fast unverändert

Ein Sieg gegen den TC Bernhausen II hat den den Herren der TA SV Leonberg/Eltingen in der vergangenen Saison gereicht, um die Klasse zu halten. Kein Wunder also, dass Matthias Schnepf seine Mannschaft auch in dieser Saison eher in der Außenseiterrolle sieht. Erneut geht es einzig und allein darum, den Abstieg zu verhindern. Das Team geht fast unverändert ins Rennen. Tino Hager, Patrick Hanselmann, Luca Leder, Patrick Entreß und Mattias Schnepf selbst haben auch schon in der vergangenen Saison gespielt. Neu dazu gekommen ist an Position sechs Yannick Gabriel. Der 31-Jährige , feiert nach mehrjähriger Pause ein Comeback. „Wir versuchen, mit unseren sechs Spielern durchzukommen“, sagt Schnepf. Als schlagbare Gegner stuft er die beiden Aufsteiger TC Weil im Schönbuch und TA TSCH Esslingen ein. Die Favoritenrolle schiebt Schnepf dem TV Reutlingen III zu, bei dem der SV Leonberg/Eltingen gleich zum Auftakt ran muss.

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