Tennis Drinbleiben heißt die Devise für den TC Leonberg

Von
Lenn Hoffmann soll für die Leonberger Oberliga-Herren punkten. Foto: Andreas Gorr

Leonberg - Für die meisten Tennis-Teams wird diese Saison eine lange. Die letzten Punktspiele in vielen Ligen sind für Ende September terminiert. Der Grund: Wegen der Coronapandemie beginnt die Runde für die Aktiven und Senioren erst an diesem Wochenende, in den Sommerferien wird von Ende Juli bis Mitte September eine Pause eingelegt.

Höchstklassige Mannschaft aus dem Altkreis Leonberg bei den Aktiven sind einmal mehr die Damen des TC Leonberg in der Regionalliga Süd-West. Trotz einer Achter-Konkurrenz ist das Team von Mannschaftsführer Yannick Offermans bereits am 18. Juli fertig. An drei Wochenenden steht ein Doppelspieltag auf dem Programm. Zum Auftakt haben die Leonbergerinnen an diesem Samstag (11 Uhr) die TSG Heidelberg zu Gast, am Sonntag (11 Uhr) müssen sie zum SSC Karlsruhe. Die weiteren Gegner: BASF TC Ludwigshafen II, TC Reutlingen, TC Bernhausen, Tennis Eschborn und Post Südstadt Karlsruhe.

Vier Spanierinnen im Aufgebot

In der vergangenen regulären Runde 2019 belegte der TC den fünften und damit den ersten Nichtabstiegsplatz. In der Vorjahressaison auf Freiwilligen-Basis verloren die Leonbergerinnen ihre fünf Partien klar, traten dabei aber auch jeweils nur mit vier Spielerinnen und ohne Ausländerinnen an. In der Kadermeldung sind mit Irene Burillo Escorihuela, Claudia Hoste Ferrer, Jessica Bouzas-Maneiro und Cristina Mayorova-Bakhtina gleich vier Spanierinnen aufgeführt. Dazu kommen die Britin Cheri Darley sowie die Griechin Dimitra Tsatsa.

Eine schwere Runde steht auch den Herren des TC Leonberg bevor, die nach dem Aufstieg ihre erste reguläre Runde in der Oberliga bestreiten. Da er nicht weiß, wie stark die Konkurrenz auf ausländische Spieler zurückgreift – pro Begegnung ist ein Nicht-EU-Ausländer erlaubt, es dürfen bis zu sechs Ausländer aus EU-Staaten spielen –, fällt Mannschaftsführer Jürgen Friedrich eine Einordnung schwer. Klar ist aber: „Wir spielen gegen den Abstieg.“

Schwieriges Personal-Puzzle

Der TCL steigt in der Siebener-Staffel erst am zweiten Spieltag (4. Juli) mit der Partie beim TV Reutlingen III ins Geschehen ein. In den ersten beiden Begegnungen ist der Serbe Nikola Ciric dabei, sein Landsmann Luka Stefanovic soll in der dritten Partie aufschlagen. Nicht ganz einfach ist die Besetzung der weiteren Positionen. Yannick Offermans betreut das Damenteam, Urs Thurau fehlt teilweise berufsbedingt, Ralph Prade ist gar nicht dabei. So werden voraussichtlich David Rohman, Jürgen Friedrich, Christian Cyranowski und Lenn Hoffmann zur Stammbesetzung gehören. Vor einer echten Herausforderung stehen auch die Damen des TSC Renningen, die in der vergangenen Runde den Aufstieg in die Oberliga geschafft haben.

Lesen Sie hier: Der TSC beendet eine lange Durststrecke

„Die Kluft zwischen der Verbands- und der Oberliga ist sehr groß“, sagt die Spielerin und Mannschaftsführerin Corinna Schindler. Auf der Meldeliste ganz oben stehen mit Izabela Novac (Rumänien) und Nikola Kohoutova (Tschechien) zwei neue Namen. Ob und wie sie eingesetzt werden, ist noch offen. Mit Katharina Rothacker, Corinna Schindler, Jana Alker und Dagmar Hommel setzt der TSC auf bewährte Kräfte. Isabell Klingert kam im Winter vom Nachbarn aus Sindelfingen. Die Renningerinnen beginnen an diesem Sonntag (10 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den TC Doggenburg II und bekommen es außerdem mit TC Schorndorf, TC Bad Friedrichshall, TC Ludwigsburg, TA Spfr Schwendi, TK Bietigheim und TA VfL Sindelfingen II zu tun.

In der Verbandsliga wird der Altkreis Leonberg in dieser Saison von den Männern des TC Hirschlanden und der TA SV Leonberg/Eltingen vertreten. In den Bezirksoberligen spielen die Damen des TC Leonberg II, TC Rutesheim, TC Ditzingen und TC Hirschlanden. Bei den Herren sind das TC Rutesheim, TSC Renningen, TC Hirschlanden II und TC Ditzingen.

Strohgäu Leonberg Rutesheim Weil der Stadt Renningen Weissach Enzkreis-Gemeinden

Sonderthemen