Solidarische Landwirtschaft in Rutesheim Gut für Bauern und Verbraucher

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Der Bauer kann in einer solidarischen Landwirtschaft mit festen Einnahmen und Abnehmern rechnen. Foto: Pixabay

Rutesheim - Hochwertige Lebensmittel, die die Kunden regelmäßig als Gemüsekiste erhalten. Und ein verlässliches Einkommen, mit dem der Bauer nachhaltig wirtschaften kann – so in etwa lässt sich das Prinzip einer solidarischen Landwirtschaft zusammenfassen. Eine solche „Solawi“ will sich in Perouse gründen. Dazu findet am Sonntag, 25. Oktober, um 15.30 Uhr ein Infonachmittag statt, bei dem Vertreter von bestehenden Solawis aus Diefenbach, Pforzheim und Stuttgart von ihren Erfahrungen berichten.

Veranstaltung im Freien mit Livestream

Die Veranstaltung wird Corona-konform im Hof der Seewiesenstraße 1 abgehalten. Ein Mund-Nasen-Schutz ist mitzubringen, Abstände sind einzuhalten und Kontaktdaten werden erfasst. Zur besseren Planung wird um Anmeldung gebeten: per E-Mail an post@solawiheckengaeu.de oder als Nachricht an die Telefonnummer 01 62 / 4 66 59 10. Es wird zudem ein Livestream angeboten auf der Internetseite unter: live.solawiheckengaeu.de.

Nachhaltig anbauen und wirtschaften

„In einer solidarischen Landwirtschaft schließen sich Verbraucher mit einem Landwirt oder Gärtner zusammen. Die Kosten des Anbaus, inklusive eines festen Lohns für den Landwirt, wie auch die Ernte werden unter allen Verbrauchern geteilt. So kann der Landwirt sein wirtschaftliches Risiko gegen eine, von der regulären Marktwirtschaft entkoppelte, boden- und umweltfördernde Anbaumethode eintauschen. Die Verbraucher erhalten in der Regel eine wöchentliche Gemüsekiste“, heißt es in der Ankündigung.

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