Serie Dante lesen Von der Hölle zum Paradies

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Italien feiert in diesem Jahr seinen vielleicht bedeutendsten Dichter: Dante Alighieri. Foto: imago/Zuma/Fabio Sasso

Stuttgart - Dante Alighieri wurde 1265 in Florenz geboren. Neben Petrarca und Boccaccio ist er die erste der „tre corone“, der drei Kronen, die in Italien die Renaissance vorbereiten. Erst Boccaccio übrigens versah Dantes „Commedia“ mit dem Zusatz „divina“ – göttlich.

Bert Brecht schätzte an dem Werk einzig das„Inferno“. Doch die Hölle ist nur die halbe Wahrheit, streng genommen sogar nur ein Drittel, berücksichtigt man die triadische Anlage dieser Jenseitsreise in drei mal 33 Gesängen, die den Dichter an der Hand Vergils durch den Ort der Schrecken auf den Läuterungsberg geleitet, von wo ihn die verklärte Erscheinung der einstigen Geliebten Beatrice bis an die paradiesischen Grenzen des Bewusstseins führt.

Wöchentliches Logbuch

Zur Wahrheit dieses gewaltigen Werks gehört eine beglückende Schönheit, die selbst dem nicht entgeht, der mangels ausreichender Italienischkenntnisse nur ihren Abglanz aus Übersetzungen empfängt. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass viele vor der einschüchternden Lesestrecke zurückschrecken. Die Serie „Dante lesen“, ein wöchentliches Logbuch des Weges durch Hölle, Fegefeuer und Paradies, will dazu animieren. Das sind die bisherigen Stationen:

Inferno

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