Rutesheimer radeln am meisten Stadtradeln-Ergebnisse sind da

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Die Stadtverwaltungen unterstützen das Anliegen von Stadtradeln. Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Weil der Stadt - Drei Wochen sind die Radfahrer kräftig in die Pedale getreten, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Bei der Aktion „Stadtradeln“ werden dabei die Kilometer gezählt, anschließend wird ein Ranking aufgestellt. Im Kreis Böblingen sind die Rutesheimer die begeistertsten Radler. Mit 207 424 gesammelten Kilometern liegt die Stadt in diesem Jahr auf Platz eins, vor Renningen (126 645 Kilometer), Böblingen (113 579), Leonberg (91 476), Herrenberg (91 216) und Sindelfingen (76 694). Auf Platz sieben landet Weil der Stadt mit gefahrenen 51 698 Kilometern.

Gymnasiasten und Bosch-Mitarbeiter radeln viel

Dass Renningen so weit vorne gelandet ist, liegt an dem dortigen Gymnasium, das sich als Team angemeldet hatte und in der Team-Wertung auf Platz fünf gelandet ist. Hinter Schulen aus Böblingen, Sindelfingen und Herrenberg und dem Radfahrverein Schwalbe Leonberg-Eltingen (Platz zwei). Auf das Renninger Konto zahlt auch das Team des Robert-Bosch-Campus’ ein, das es auf Platz acht geschafft hat.

Die Stadtverwaltungen unterstützen das Anliegen von Stadtradeln, nicht nur, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. „Ziel ist auch die Steigerung der Fahrradaktivität“, erklärt Jana Schwarz, die Radbeauftragte der Stadt Weil der Stadt. „Wir wollen zeigen, dass das Rad gerade für Alltagsstrecken attraktiv ist.“ Der Auftakt der Aktion, eine Radtourenfahrt des Radfahrerverein „Wanderer“ Merklingen, musste zwar ausfallen. Aber das wolle man nächstes Jahr nachholen, kündigt Jana Schwarz an. Dann hoffe man, auch in der Wertung der Kommunen wieder aufholen zu können.

Ziel ist es, auf die Radinfrastruktur aufmerksam zu machen

Stadtradeln wird veranstaltet von dem Frankfurter Verein „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder“, ein Netzwerk europäischer Kommunen. Ziel ist es, den Menschen nicht nur von den Vorteilen des Radfahrens zu erzählen, sondern sie 21 Tage lang selbst aufs Rad umsteigen zu lassen. Zudem will man auf die Radinfrastruktur aufmerksam machen. Stadtradeln richtet sich deshalb auch an Kommunalpolitiker, die sich für mehr Fahrradfreundlichkeit einsetzen sollen.

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