Polizeibericht aus Pforzheim Granate als Fundsache abgegeben

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Der Mann erschien mit einer Plastiktüte und gab an, dass er eine Fundsache abgeben wolle. Bei der näheren Betrachtung des Inhalts erkannten die Beamten, dass es sich um eine etwa 60 Zentimeter lange Granate handelte. Foto: pixabay

Pforzheim - Ein 79-Jähriger hat am Mittwochvormittag gegen 9.45 Uhr eine Granate beim Polizeirevier Pforzheim-Nord auf der Wache als Fundsache abgegeben.

Der Mann erschien mit einer Plastiktüte und gab an, dass er eine Fundsache abgeben wolle. Bei der näheren Betrachtung des Inhalts erkannten die Beamten, dass es sich um eine etwa 60 Zentimeter lange Granate handelte. Über den Kampfmittelbeseitigungsdienst wurde in Erfahrung gebracht, dass es sich bei der Granate um Munition aus dem ersten Weltkrieg handelte. Der Zünder war noch intakt.

Der 79-Jährige räumte ein, dass er diese vor mehr als 60 Jahren im Bereich der Hachelallee gefunden und bei sich zu Hause aufbewahrt habe.

Die Granate wird durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst ordnungsgemäß entsorgt. Dem Mann droht nun eine Anzeige gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

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