Pfarrer Pitzal geht in Ruhestand Renninger Krippe wird eingestellt

Von Ulrike Otto
2020 stand ganz im Zeichen von Corona: so auch die Renninger Krippe. Foto: Simon Granville

Renningen - Die diesjährige Renninger Krippe wird die letzte sein. Das teilten die katholische Kirchengemeinde und die Franz Pitzal Stiftung Renninger Krippe am Freitag mit. Nach 41 Jahren geht eine Ära in der Martinuskirche Malmsheim zu Ende. Verbunden ist die Entscheidung mit dem Ruhestand von Pfarrer Franz Pitzal, der zum ersten Advent beginnt. So gibt es auch keinen Nachfolger, der für den 85-Jährigen übernehmen könnte. „In Anbetracht der immer weniger und älter werdenden Krippenbauer und -helfer bittet Pfarrer Pitzal alle langjährigen Freunde, Besucher und Unterstützer der Renninger Krippe um Verständnis“, teilt die Franz Pitzal Stiftung Renninger Krippe mit.

Ausstellungen ist nur bei Gottesdiensten zu sehen

Die 41. und letzte Ausgabe der weit über Renningen hinaus bekannten Krippe wird einen Rückblick bieten. So gibt es statt der gewohnten Krippenbauten einen Rundgang mit Bildern aus 41 Jahren Renninger Krippe umrahmt von den Krippenfiguren. Angesichts der Coronapandemie wird die Ausstellung wie schon im vergangenen Jahr nur zu den Gottesdienstzeiten zu sehen sein. Die in früheren Jahren beliebten und bekannten Konzerte, etwa mit Tony Marshall und seinem Sohn Marc Marshall, oder spezielle Gottesdienste mit besonderen Gästen wie dem früheren Ministerpräsidenten Erwin Teufel wird es auch diesmal nicht geben.

Die Franz Pitzal Stiftung hat mit den Spenden, die während der Renninger Krippe eingingen, Menschen in der Dritten Welt geholfen. Wie dieser Stiftungszweck weiter verfolgt werden kann, sei offen.

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