Nahverkehr in Weissach Eine Bahn mit einer langen Geschichte

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Nebenbahn
Bei der Strohgäubahn handelt es sich heute um eine eingleisige private Nebenbahn im Strohgäu mit einer Länge von 22,3 Kilometern, die Korntal-Münchingen über Hemmingen, Schwieberdingen und Ditzingen mit Weissach verbindet.

Planung Die Ausarbeitungen von 1898 sahen eigentlich eine Schmalspurbahn von Zuffenhausen nach Pforzheim über Münchingen, Weissach, Eberdingen, Nußdorf, Iptingen, Mönsheim, Wurmberg und Wiernsheim mit einer Gesamtlänge von über 50 Kilometer vor. Auf der Strecke sollten Menschen und Güter befördert und somit die Perspektive der stark landwirtschaftlich geprägten Dörfer verbessert werden.

Eröffnung Nachdem nicht alle Gemeinden entlang der geplanten Strecke die für den Anschluss notwendige Beteiligung von 3000 Reichsmark je Kilometer aufbrachten, wurde die ursprüngliche Planung nicht umgesetzt und 1905 mit dem Bau der Strecke bis Weissach begonnen. Die von den Württembergischen Nebenbahnen (WN) betriebene Strecke wurde am 13. August 1906 eröffnet.

Zweckverband Seit Bestehen wurde immer wieder versucht, die Strohgäubahn in den Stuttgarter Nahverkehr zu integrieren. 1984 fusionierte die Württembergische Nebenbahn dann mit der Württembergischen Eisenbahngesellschaft (WEG), die den Zug auf der Strohgäubahn bis heute betreibt. Seit März 2010 gibt es den Zweckverband Strohgäubahn, in dem der Landkreis Ludwigsburg, Ditzingen, Korntal-Münchingen, Schwieberdingen und Hemmingen Mitglied sind. Der Zweckverband kümmert sich um die Schieneninfrastruktur und die WEG um den Betrieb der Züge.

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