Nach Unfall im Engelbergtunnel Fahrer mit beschädigtem Auto unterwegs

Von Anne Rheingans
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen Foto: dpa-tmn/Carsten Rehder

Obwohl sein Fahrzeug auf beiden Seiten stark beschädigt und vermutlich sogar eine Achse gebrochen war, hat ein 28 Jahre alter BMW-Fahrer nach einem Unfall im Bereich des Engelbergtunnels Reißaus genommen. Ein Autofahrer hat den Mann am Donnerstag gegen 15.20 Uhr der Polizei gemeldet. Ihm war im Tunnel zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach und dem Autobahndreieck Leonberg der weiße BMW aufgefallen, der vermutlich trotz Platten und sprühender Funken seine Fahrt in Richtung Stuttgart fortgesetzt hatte.

Wenig später ging ein weiterer Anruf ein, diesmal von einem Mann, der auf der Landesstraße 1187 im Bereich der Anschlussstelle Leonberg-Ost von einem BMW mit gebrochener Achse überholt worden war. Der Fahrer des BMW sei in die Straße „Rappenhof“ im Bereich Leonberg abgebogen. Dort konnten Ludwigsburger Polizisten den 28 Jahre alten Fahrer tatsächlich antreffen.

Fahrer verweigert einen Alkoholtest

Der Mann besitzt keine Fahrerlaubnis. Er verweigerte außerdem einen Atemalkoholtest und wurde einer Blutentnahme unterzogen, die unter Zwang vorgenommen werden musste. Der stark beschädigte BMW wurde abgeschleppt. Der Schaden dürfte sich nach Schätzung der Polizei auf etwa 20 000 Euro belaufen.

Der 28-Jährige wurde wieder auf freien Fuß gesetzt. Mutmaßlich dürfte der BMW-Fahrer alleinbeteiligt aufgrund eines Reifenplatzers im Bereich des Engelbergtunnels in einen Unfall verwickelt gewesen sein. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

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