Marion Gentges über Krimi-Trend Justizministerin hält nichts von True-Crime-Formaten

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Justizministerin Marion Gentges (Archivfoto). Foto: AFP/MARIJAN MURAT

Stuttgart - Sogenannte True-Crime-Formate können aus Sicht der neuen Justizministerin Marion Gentges (CDU) einen falschen Eindruck vom Rechtssystem vermitteln. „Ich weiß nicht, ob in all diesen Nacherzählungen das Rechtswesen tatsächlich so dargestellt wird, wie es tatsächlich ist“, sagte Gentges der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Es sei dann doch häufig verkürzt oder anders, als es sich im wahren Leben abspiele.

Verbrechensbekämpfung sei keine Unterhaltung

„Sollte es helfen, Verständnis für die Justiz zu schaffen - gerne. Aber ich befürchte, dass es teilweise einfach auch als Unterhaltung konsumiert wird.“ Justiz und Verbrechensbekämpfung seien keine Unterhaltung. „Das ist kein Schauspiel. Das hat einen sehr ernsthaften, wichtigen Hintergrund.“

Im True-Crime-Genre werden wahre Verbrechen etwa in Podcasts, Sendungen oder Magazinen nacherzählt.

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