Maislabyrinth Renningen Noch hat jeder herausgefunden

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Lukas Weiß sucht seinen Weg durch das Maislabyrinth. Foto: factum/

Renningen - Gerade ist es ruhig auf dem Gelände des Maislabyrinths, doch das wird sich bis zum Mittag hin noch ändern. Das Renninger Maislabyrinth ist nämlich sehr beliebt bei den Kindern in der Umgebung, und so kommt es, dass das Maislabyrinth in diesem Jahr unter dem Motto „Manege frei“ seine Türen schon zum 13. Mal geöffnet hat.

Das Angebot zu schaffen, war damals eine spontane Idee. „Wir hatten das Feld zur Verfügung und gehört, dass es so etwas gibt, da dachten wir uns, das probieren wir doch zum Spaß einfach mal aus. Das Maislabyrinth kam dann bei den Besuchern auch sehr gut an wurde so zu einem vollen Erfolg“, erzählt Lukas Weiß, der mit seinen Eltern und zwei Geschwistern das Maislabyrinth ins Leben gerufen hat. Ihre Haupteinnahmequelle ist das Labyrinth aber nicht, das betreibt Familie Weiß nur nebenher in ihrer Freizeit.

Auf immerhin 20 000 Quadratmeter

Während des Sommers nimmt sich dann immer einer der Familie frei, um beim Maislabyrinth zu bleiben und sich um die Besucher zu kümmern. Insgesamt fasst das Feld der Familie Weiß 20 000 Quadratmeter, die Wegstrecke beträgt, läuft man alles nur einmal, etwa zwei Kilometer. „Aber dabei bleibt es oft nicht, die Kinder laufen oft Wege dreimal, wenn sie sich verirren“, erzählt Lukas Weiß lachend. Dass sich ein Kind richtig verlaufen hat und am Ende gar nicht mehr rausgefunden hat, kam aber noch nicht vor. „Was hingegen öfter passiert, ist, dass Mütter oder Omas uns verzweifelt um Hilfe bitten, nach ihren Kindern zu suchen, da sie diese aus den Augen verloren haben“, sagt Lukas Weiß. Das Ziel lautet, insgesamt sechs Stempelstationen im ganzen Labyrinth zu finden. Hat man die eine Station gefunden, wird auf die Wegekarte, die man am Eingang erhält abgestempelt. Wer tatsächlich alle sechs Stempel am Ende hat, bekommt zur Belohnung Bonbons.

Das Motto für das Maislabyrinth entsteht meistens immer zufällig, was Lukas Weiß, Zeichner der Vorlagen, eben gerade so einfällt. So sind dieses Mal zum Beispiel ein Elefant, eine Robbe, eine Seiltänzerin und ein Clown zu sehen. Nur manchmal hat das Motto etwas mit aktuellen Themen zu tun, so wie zum Beispiel 2008, als die Europameisterschaft in der Schweiz stattfand oder 2017 die Renninger Feuerwehr ihr 150-jähriges Bestehen feierte. Sobald das Maislabyrinth im September schließt, wird der Mais ganz normal geerntet und kommt dann in die Biogasanlage nach Leonberg, wo er später verarbeitet wird.

Bis September offen

Das Maislabyrinth hat noch bis zum 8. September täglich von 11 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Am 7. September können Besucher sogar noch spät am Abend kommen, da ist der letzte Einlass um 23 Uhr. Samstags und sonntags wird das Maislabyrinth von verschiedenen Vereinen bewirtet, unter der Woche gibt es nur Getränke und Eis zu kaufen. Der Eintritt kostet für Kinder zwischen 3 und 16 Jahren 2,50 Euro und für Erwachsene 3,50 Euro. Adresse: Vor der Hart in Renningen.

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