LKZ-Sommergespräche Standorte für Gewerbe

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Wo kann Gewerbe hin?

Pfitzenmaier: Wir sollten das Thema Schertlenswald erneut angehen. Das Gebiet liegt an der Stadtgrenze zu Rutesheim und hätte den Charme, an ein vorhandenes Gewerbegebiet anzudocken.

Die Vorstellung eines gemeinsamen Gewerbegebietes mit einer anderen Kommune war in Leonberg ein zentraler Hinderungsgrund.

Weiß: Die Rutesheimer wundern sich über unsere Demut.

Pfitzenmaier: In Rutesheim herrscht eine andere Philosophie: nicht problem-, sondern kundenorientiert. Da müssen wir ein Stück weit hinkommen, wohlwissend dass es in Leonberg andere Dimensionen gibt.

Wie meinen Sie das?

Pfitzenmaier: Die Unterstützung der Vereine ist ein gutes Beispiel: In Rutesheim sind die Vereine voll des Lobes für die Verwaltung. Bei der Stadt Leonberg hingegen ist die praktische Hilfe, zum Beispiel durch den Bauhof bei Vereinsveranstaltungen, unkoordiniert. Vielen im Rathaus ist nicht bewusst, welchen wichtigen Beitrag Vereine für das gesellschaftliche Leben leisten. Es gibt Mitarbeiter, die sind schon zufrieden, wenn es keine Beschwerden gibt. Das muss sich ändern!

Wie soll das geschehen?

Pfitzenmaier: Das gehört zur Aufgabenstellung des Oberbürgermeisters, ist allerdings nicht in einem Jahr zu bewältigen.

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