Leonberger Blickwinkel Was wir in diesen Tagen tun können

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„Es gibt ein Leben nach Corona“, sagt Thomas K. Slotwinski. Foto: factum

Leonberg - Wenn Sie an diesem Wochenende alleine draußen unterwegs sind, sollten Sie auf keinen Fall ein Schwätzchen halten. Die Lage ist so ernst, dass maximal drei Leute zusammenstehen dürfen. Am besten ist, Kontakte bleiben völlig aus. Wobei es viele Menschen gibt, die mit anderen kommunizieren müssen: Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanitäter und andere Hilfskräfte, aber auch das Personal in Supermärkten, Apotheken und all den anderen Geschäften, die die Grundversorgung sicherstellen. Ihr Leistung verdient allerhöchste Anerkennung. Ohne sie würde alles zusammenbrechen.

Völlig aberwitzig ist, wenn Hamsterkäufer die Beschäftigten in Drogeriemärkten und Lebensmittelgeschäften regelrecht anmachen, wenn diese darauf hinweisen, dass das schwachsinnigerweise zum Luxusgut hochstilisierte Toilettenpapier nur begrenzt ausgegeben wird. Das ist nicht nur respektlos, sondern hirnlos.

Während in den Großmärkten der Rubel also schneller rollt als erforderlich, sieht es im Einzelhandel und im Gastgewerbe katastrophal aus. Lokale dürfen jetzt gar nicht mehr öffnen, Hotels nur Geschäftsreisende beherbergen.

Qualität und Service nutzen

Unser Einzelhandel versucht, mit Service und Qualität die Kunden zu halten. In der Tat ist es absolut unnötig, die Einkäufe ins Internet zu verlegen. Ob Kleider, Geschenke, Wohnungsdeko oder Haushaltsgeräte: Nach einem Anruf oder einer Mail ist alles vor Ort zu bekommen. Die engagierten Händler schicken die Ware oder bringen sie direkt nach Hause.

Solch ein Service ist für die Kunden nicht nur bequem. Wer ihn in Anspruch nimmt, trägt mit dazu bei, dass unsere Geschäfte noch da sind, wenn der Corona-Spuk vorbei ist. Und wer es nicht weiß: Die Betriebe vor Ort sorgen mit ihren Steuern auch dafür, dass wir funktionierende Krankenhäuser haben. Die Kraken-Konzerne im Internet nicht.

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