Leonberg/Handball Die Relegation entfällt

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Welche Rolle spielen die Relegationsspiele in diesem ganzen Zusammenhang?

Mit der Relegation brauche ich am Saisonende Zeit. Lasse ich sie weg, habe ich mehrere Wochen mehr Zeit, um Meisterschaftsspiele zu absolvieren, eventuell auch Pokalspiele am Wochenende stattfinden zu lassen oder auch einmal eine Vereinsveranstaltung zu planen. In manchen Ligen war es zum Teil so blöd, dass Mannschaften wochenlang warten mussten, bis es endlich in die Relegation geht. In dieser Saison ist am 5. Mai der letzte Runden-Spieltag und Ende Juni wäre dann erst die Relegation. Keine Mannschaft hält sich gerne zwei Monate lang fit für ein Spiel.

Aber geht mit den Relegationsspielen nicht etwas verloren?

Ja – aber nur für die direkt beteiligten Vereine. Die anderen gewinnen alle – und zwar mehr Zeit für ihre Spiele. Und ich weiß am Saisonende: Bin ich nun aufgestiegen oder nicht. Ein Relegationsmarathon mit unsicherem Ausgang über Auf- und Abstieg schadet doch mehr als er hilft. Und manchmal weiß man erst hinterher, ob die Relegationsspiele überhaupt notwendig waren.

Wie sieht nun der aktuelle Zeitplan hinsichtlich der Strukturreform aus?

Im April wird die Spielklassenstrukturreform dem Präsidium zum Beschluss vorgelegt. Die Einwände und Vorschläge aller Vereine sind im aktuellen Modell eingearbeitet. Haben wir hier überall das Okay, werden wir vor Ostern noch alle Vereine endgültig informieren und in die Feinplanung gehen. Bis zum 1. Juli deses Jahres müssen wir alle Modalitäten festgelegt haben: Wer steigt auf, wer steigt ab? Das muss klar sein, bevor die kommende Handball-Runde startet. Ein genaues Studium der Durchführungsbestimmungen lohnt sich dann definitiv.

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