Leichtathletik Renningerin auf dem Bronzeplatz

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Auf der Tartanbahn mischt die Renningerin Lisa Sophie Hartmann in der deutschen Spitze mit. Foto: Pixabay

Renningen - Die Bestzeit um 1,72 Sekunden gedrückt und eine Medaille abgeräumt – besser hätte es für die Renningerin Lisa Sophie Hartmann, die für den VfL Sindelfingen startet, bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig nicht laufen können.

Die Sindelfinger Frauen zeigten sich unbeeindruckt von der brütenden Hitze. Die Tür zum zweiten Titel in Folge war für Carolina Krafzik spätestens nach dem Fehlen von Jackie Baumann scheunentorweit offen. Die Tübingerin hatte einen Tag vor den nationalen Meisterschaften völlig überraschend ihren Rücktritt vom Leistungssport erklärt. Und das, obwohl sie erst im Juli eine neue persönliche Bestzeit erzielt hatte und auch über 400 Meter ohne Hürden so schnell unterwegs war, wie nie zuvor.

Auch im Finallauf persönliche Bestzeit

So lief Carolina Krafzik von Beginn an ungefährdet vorne weg und blieb in 55,89 Sekunden als einzige der acht Finalteilnehmerinnen unter 56 Sekunden. Dahinter gab aber auch Vereinskameradin und Trainingspartnerin Lisa Sophie Hartmann, die bereits im Vorlauf mit 57,81 Sekunden eine neue persönliche Bestmarke erzielt hatte, mächtig Gas. Mit einer weiteren Steigerung auf 57,26 Sekunden wurde die ehemalige deutsche Jugendmeisterin aus Renningen ungefährdete Dritte und holte ihr erstes Edelmetall bei den Großen. „Ich bin überglücklich und kann es kaum fassen“, war die 20-Jährige in der Mixed-Zone überwältigt. Zwischen die beiden Sindelfingerinnen schob sich nur Djamilla Böhm (ART Düsseldorf), auch sie schon deutsche Meisterin, in 56,63 Sekunden.

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