Leichtathletik in Renningen Volles Haus im Rankbachstadion

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Meistert die Hürden: Karina Plut (VfL Sindelfingen). Foto: Andreas Gorr

Renningen - Wenn das kein gutes Omen ist: Das 26. landesoffene Sportfest für Schüler, Jugend und Aktive, mit dem die SpVgg Renningen am 1. Mai traditionell die Freiluftsaison einläutet, hat bei besten äußeren Bedingungen stattgefunden. Knapp 450 Athleten waren am Start. Das zahlenmäßig stärkste Aufgebot hatte der VfL Sindelfingen mit 74 Teilnehmern entsandt. Die Gastgeber waren mit 15 Leichtathleten vertreten. Dazu kamen aber auch noch diejenigen, die unter dem Titel LG Gäu Athletics (Leichtathletikgemeinschaft von SV Leonberg/Eltingen, SpVgg Renningen, TSF Ditzingen und SVGG Hirschlanden-Schöckingen) antreten. 45 Vereine aus dem Württembergischen hatten ihre Sportler nach Renningen entsandt, dazu kamen drei aus dem Badischen (LG Region Karlsruhe, TV Gernsbach, SR Yburg Steinbach).

Seniorenweltmeister am Start

Das Altersspektrum im Rankbachstadion reichte von 9 bis 81 Jahre. Der Senior Josef Halder vom TSV Urach war für den Stabhochsprung gemeldet. Er meisterte 2,30 Meter. „Ich bin zufrieden mit dem Wettkampf“, sagte er. Vor vier Wochen war er in Polen mit 2,20 Metern in der Halle Vizeweltmeister geworden. Den Titel in Torun hatte Josef Halder (M 75) mit 2,50 Meter geholt. Nach einem guten Einspringen klappte es in Renningen nicht wie gewünscht. Der 76-Jährige überwand 2,10 Meter.

Im Vorjahr musste sich Lisa Sophie Hartmann in der 4 x 100-Meter-Staffel der StG Eltingen/Renningen noch dem VfL Sindelfingen geschlagen geben. Nach ihrem Vereinswechsel trat sie nun selbst im VfL-Trikot an. Das Quartett, zu dem außerdem Jasmin Pansa, Carolina Krafzik und Kristina Stern gehörten, setzte sich erneut in 46,52 Sekunden durch. Hinter der StG Schönbuch-Nord landete die Staffel der LG Gäu Athletics mit Lara Faber, Lisa Horvath, Lena Schenk und Leah Hägele in 52,48 Sekunden auf dem dritten Rang. Einen starken Saisoneinstand feierte auch der Sindelfinger Emanuel Stubican über die 100 Meter. Die Uhr blieb für den Sprint-Sieger bei 10,91 Sekunden stehen.

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