Leichtathletik Ein Cup für Waldmeister- und Cityläufer

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Beim Waldmeisterlauf in Warmbronn geht es ab ins Grüne. Foto: Andreas Gorr

Leonberg - Gemeinsam laufen. Gemeinsam etwas für die Gesundheit tun. Gemeinsam ein Ziel erreichen. Gemeinsam feiern und einen tollen Abend verbringen. Das sind die Leitgedanken einer Idee, die den Warmbronner Waldmeisterlauf und den Leonberger Citylauf zusammenspannt.

Die beiden Organisatoren, Alfred Thaler (Warmbronn) und Eberhard Trinkner (Leonberg) haben sich im Dezember des vergangenen Jahres zusammengesetzt und, wie sie beide sagen, „gehirnt“. Herausgekommen ist dabei der LEOTEAMCUP.

Mindestens fünf müssen ins Ziel kommen

Das Procedere für diese Wertung sieht wie folgt aus: Eine Mannschaft besteht aus fünf bis maximal acht Läufern. Pro Team müssen mindestens zwei Frauen starten. Absolviert werden beim Waldmeisterlauf die 5,5 Kilometer, beim Citylauf die fünf Kilometer. Mindestens fünf Teilnehmer müssen das Ziel erreichen, die besten fünf Einzelzeiten werden addiert. Die Wertung aus Warmbronn und aus Leonberg ergibt eine Gesamtzeit.

Prämiert werden die drei schnellsten Teams mit jeweils einem Verzehrgutschein über 100 Euro. Darüber hinaus verlosen die Organisatoren unter den restlichen Mannschaften zwölf weitere Verzehrgutscheine à 80 Euro. Der Laufteamcup wird separat gewertet. Die Läufer nehmen automatisch an allen anderen ausgeschriebenen Team- und Einzelwertungen teil. Die Anmeldung für diesen Wettbewerb erfolgt über die Sammelanmeldung des Warmbronner Waldmeisterlaufes. Online-Meldeschluss ist am Freitag, 1. Mai, um 22 Uhr.

Mindestens 20 Teams sollen mitmachen

Ob der LEOTEAMCUP zu einer festen Einrichtung wird oder nicht, hängt von der Resonanz ab. „Es sollte schon so sein, dass wir mindestens 20 Teams haben“, sagt Alfred Thaler. Eberhard Trinkner ergänzt: „Wenn nicht genug mitmachen, ist das eine einmalige Sache.“

Dass es überhaupt zu einer Zusammenarbeit kommt, war in den Anfangsjahren des Citylaufes, der im Juni zum elften Mal stattfindet, undenkbar. Der Stadtverband Sport in Leonberg und einige ehemalige Macher im Warmbronner Organisationsteam hatten sich gegen eine zweite Laufveranstaltung in Leonberg ausgesprochen. Die Begründung: eine Stadt vertrage nicht zwei Laufereignisse in so kurzer Abfolge. Man würde den Waldmeisterlauf schwächen. Über kurz oder lang könnten beide Wettbewerbe nicht überleben.

Weitere Zusammenarbeit möglich

Die alten Zöpfe sind mittlerweile abgeschnitten. Seit fünf Jahren ist Alfred Thaler Chef des Warmbronner Organisationsteams. Persönliche Differenzen und Ressentiments, die es vor seiner Zeit gegeben hat, spielten für ihn keine Rolle. „Die Zusammenarbeit ist ausbaufähig“, kann sich Thaler durchaus weitere kombinierte Wertungen für beide Läufe vorstellen.

Zunächst muss sich aber erst einmal der Versuch mit dem LEOTEAMCUP bewähren. Im vergangenen Jahr zählte der Waldmeisterlauf zu einem Laufcup des württembergischen Leichtathletikverbandes mit weiteren Stationen in Schwäbisch Gmünd, Feuerbach und Hechingen. 50 Teams hätten mitmachen sollen. Das Interesse war zu gering, der Wettbewerb findet in diesem Jahr nicht statt.

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