Kreissparkasse Leonberg So ist das neue Quartier geplant

Von Arnold Einholz
So soll das neue Direktionsgebäude an der Sonnenkreuzung Leonberg aussehen Foto: Auer und Weber

Leonberg - Um die Gestaltung des Areals, auf dem die neue Sparkassendirektion entstehen wird, wurde viel gerungen. Denn die Bank nutzt die günstige Gelegenheit, um an der Ecke Grabenstraße/Stuttgarter Straße in vier Baukörpern einen buntem Wohnungsmix mit insgesamt 71 Wohnungen zu schaffen. Diese bleiben nach der Fertigstellung auch im Besitz der Kreissparkasse – die sie dann vermieten wird.

„Diese Wohnungen tragen dazu bei, die hohe Nachfrage nach Wohnraum in der Stadt zu befriedigen“, sagt Steffen Killian, der Geschäftsbereichsleiter Privatkunden in Leonberg. „Die Wohnungen werden langfristig vermietet“, ergänzt er. „Dabei ist mit der Stadt vereinbart, dass 25 Prozent der der geschaffenen Wohnfläche für preisgebundenes Wohnen zur Verfügung gestellt werden“, erläutert Daniel Häußler. Er ist bei der Sparkasse Projektleiter für dieses Bauvorhaben. „Leonberg ist nach dem großen Umbau in Böblingen 2015 gegenwärtig die größte Baustelle unseres Hauses“, sagt er.

Eine Herausforderung für die Baulogistik

Das Areal wird mit zwei Tiefgaragen unterbaut, um die notwendigen Stellplätze in ausreichender Zahl vorweisen zu können. „Es ist von der Lage her ein spannendes Grundstück, nicht nur wegen seiner stadtbildprägenden Funktion, sondern auch wegen den beiden stark befahrenen Straßen, an denen es liegt“, sagt Alfred Wegmann, Projektleiter für den baulichen Teil dieses Vorhabens beim Büro Drees und Sommer. Die Koordination für das städtebaulich anspruchsvolle Unterfangen liegt nämlich bei dem renommierten Büro, das schon in den Leonberger Rathaus-Neubau involviert war. „Für die Baulogistik wird es eine Herausforderung werden“, meint Wegmann.

Alle bislang in der Leonberger Direktion der Sparkasse tätigen Mitarbeiter werden mit in die neue Direktion umziehen. Deshalb wird sie wieder für rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dimensioniert. Die Wege durch das neue Stadtviertel, in dem die markanten Bäume nicht gefällt werden, bleiben erhalten. „Mit der guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr entsteht ein interessantes Quartier, in dem – nahe der Altstadt – Wohnen und Arbeiten möglich sind“, sagt Projektleiter Häußler.

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