Konzert in Leonberg Ein musikalisches Dankeschön für das Klinik-Team

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Mit glasklarer Stimme, begleitet von Ralf Merten am Piano und Michael Makarov an der Geige, trägt die Sängerin das melancholische Lied vor Schwestern, Pflegern und Ärzten vor. Foto: factum/Jürgen Bach

Leonberg - Ob Maultaschen vom Schloss Solitude oder Gebackenes aus Leonberg und Weil der Stadt: Dem Krankenhauspersonal wird in diesen harten Corona-Zeiten vielfältig Anerkennung für ihren großen Einsatz gezollt.

Doch das kulturelle Geschenk, was jetzt den Mitarbeitern und den Patienten gemacht wurde, das hat viele zu Tränen gerührt. Die Sängerin Natascha Grin präsentierte ihre neueste Komposition „Lift a Candle“ erstmals vor dem Krankenhaus.

„Es ist ein Dank an alle Helfer“, sagt die Musikerin, die die Winnetou-Neuverfilmung musikalisch mitgestaltet hat. Dass sie gerade Leonberg für die Uraufführung ausgesucht hat, hat Gründe: Natascha Grin ist seit vielen Jahren Patientin von Barbara John. Regelmäßig lässt sie sich von der Chefin der Inneren Kliniken durchchecken. Außerdem hat Grin vor 16 Jahren ihr erste Platte in Leonberg aufgenommen. Der bekannte Produzent Dieter Falk hat sie hier entdeckt.

Mit glasklarer Stimme, begleitet von Ralf Merten am Piano und Michael Makarov an der Geige, trägt die Sängerin das melancholische Lied vor Schwestern, Pflegern und Ärzten vor. Dann ziehen die Musiker auf die Rückseite der Klinik um, damit mehr Patienten in den Genuss dieses außergewöhnlichen Konzerts kommen.

Die Musiker sind selbst Opfer der Krise. Bis Herbst haben sie kein einziges Engagement. Für Willi Burger und Helmut Noë vom Krankenhaus-Förderverein ist es daher Ehrensache, die musikalische Geste mit einer Spende zu unterstützen.

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