Kommunalwahl: Bürger für Heimsheim Für Kinderbetreuung und Umweltschutz

Von
Für die Schaffung von bezahlbarem und altersgerechtem Wohnen möchten sich die Bürger für Heimsheim einsetzen. Foto: Bürger für Heimsheim

Heimsheim - Begonnenes zu Ende bringen und die Entwicklung in Heimsheim weiter begleiten und gestalten: Das ist das Ziel und der Wunsch von Gaby Wulff, Martin Häcker und Sabine Kiedaisch. Sie sitzen für die Bürger für Heimsheim im Gemeinderat und treten bei der Wahl am 26. Mai wieder an. Sie stehen auf den ersten drei Listenplätzen. „Uns ist es wichtig, dass wir bereits angefangene Themen unbedingt in der finalen Phase beenden und bearbeiten wollen“, sagt die Fraktionsvorsitzende Gaby Wulff. „Es gibt einige Themen, die wir mit viel Arbeit und viel Engagement in den letzten Jahrzehnten verfolgt haben, auch als der Bürgermeisterwechsel war.“ Insbesondere in die Bereiche Ortskernentwicklung und Stadtentwicklung im Allgemeinen hätten die Bürger für Heimsheim bereits viel Herzblut gesteckt.

Viele Ehrenamtler auf der Liste

Zusammen mit den drei amtierenden Räten stehen noch elf weitere Bewerber zur Wahl. Einige davon sind in Heimsheim seit vielen Jahren im Ehrenamt aktiv. So kandidieren beispielsweise Jürgen Gerhold (Platz 6), Vorstand im Kuratorium Heimsheim, und Manfred Walter (Platz 10), Vorsitzender der Schlegler, für die BfH. Regina Siedentopf (Platz 9) ist Elternvertreterin und Übungsleiterin beim TSV, Ulrich Neub (Platz 12) ist Mitglied im Seniorenbeirat.

Wie bei vielen anderen Listen stehen thematisch bei den BfH Themen wie altersgerechtes und bezahlbares Wohnen, Erhalt des Schleglerkastens und des Lehrschwimmbeckens oben auf der Agenda. Im Speziellen setzen sich die BfH besonders für den Umweltschutz ein. Martin Häcker ist Vorsitzender beim BUND Heckengäu. Auf Antrag der Fraktion wurde Heimsheim vor einem Jahr zur „pestizidfreien Kommune“. „Wir befürchten, dass gewisse Konstellationen in einem neu gewählten Gemeinderat alles wieder zunichte machen könnten“, sagt Gaby Wulff. „Auch deshalb wollen wir weiterarbeiten.“ Die BfH-Kandidaten seien sehr für eine landwirtschaftliche Arbeit, wenn sie gemäß den entsprechenden Richtlinien stattfindet.

Probleme in der Landwirtschaft

Leider sei die Entwicklung bei vielen Betrieben besorgniserregend. Sie habe selbst beobachtet, „dass sich Hunde reihenweise erbrechen auf den Wegen, wo sie an Grasnarben Gras gefressen haben, die jetzt und kurz davor gespritzt wurden.“ Die Dünge- und Spritzmischungen beinhalteten Konzentrate, die sich in den vergangenen zehn Jahren aus Ertragsgründen vervielfacht hätten. „Trotzdem halten sich die Bewirtschafter nicht an die vorgeschriebenen Zeitrahmen der Ausbringung.“

Eine „bedarfsorientierte Weiterentwicklung“ der Kinderbetreuung ist den BfH ebenfalls ein Anliegen. „Wir fördern die Qualitätssicherung der öffentlichen Angebote zeitgleich mit der Erhöhung der Tagesmütterstellen“, versprechen die BfH. Seit Beginn setzt sich die Fraktion für die Etablierung des Waldkindergartens in Heimsheim ein. „Es ist wichtig, gerade heute, ein breites Angebot zu geben“, so Wulff. „Es sollte hier eine gute Mischung aus freien und kommunalen Trägern sein.“ Auch erweiterte Betreuungszeiten durch freie Träger möchten sie fördern und Räume für die Jugend schaffen.

Die Kandidaten
(in dieser Reihenfolge): Gaby Wulff, Martin Häcker, Sabine Kiedaisch, Klaus Häusler, Petra Beermann, Jürgen Gerhold, Frauke Kükelheim, Daniel Grassinger, Regina Siedentopf, Manfred Walter, Pamela Dilger, Ulrich Neub, Sibylle Heim, Rudolf Wöhnl

Artikel bewerten
14
loading
Strohgäu Leonberg Rutesheim Weil der Stadt Renningen Weissach Enzkreis-Gemeinden

Sonderthemen