Klimaliste im Enzkreis Neue Konkurrenz für die Grünen im Landtagswahlkampf

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„Ernsthafter Klimaschutz auf allen Ebenen ist unumgänglich“, sagt Fabian Aisenbrey. Foto: /privat

Pforzheim - Fabian Aisenbrey ist 19 Jahre alt, aufgewachsen in Niefern-Öschelbronn (Enzkreis) und mittlerweile Student der Wirtschaftsinformatik am Karlsruher Institut für Technologie. Und er will im März in den Landtag einziehen. Mit ihm hat die neue „Klimaliste“ einen Kandidaten für den Enzkreis gefunden.

Klimaliste gibt es seit September

„Die Fridays-For-Future-Bewegung hat vielen Menschen deutlich gemacht, dass wir entschiedener handeln müssen“, sagt Aisenbrey in einer Mitteilung. „Ernsthafter Klimaschutz auf allen Ebenen ist unumgänglich.“

Die Klimaliste ist am 20. September gegründet worden. Für Beobachter ist klar, dass die Klimaliste für allem eine Konkurrenz für die Grünen ist. „Das ist eine ernste Angelegenheit“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Oktober. „Es kann gravierende Folgen haben – zum Beispiel, dass es nicht für eine Regierung reicht, weil es sich zersplittert.“

Es fehlt noch ein drittes Parteimitglied

Noch ist der Erfolg der Klimaliste aber unklar. Im Enzkreis fehlt noch das notwendige dritte Parteimitglied. Und im Wahlkreis Leonberg gibt es bislang zwar schon drei Parteimitglieder, aber noch keinen Landtagskandidaten.

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