Kinderbetreuung in Renningen Kita-Gebühren steigen leicht an

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122 statt 119 Euro werden ab September in der Regelbetreuung fällig. Foto: cf/FeeLoona

Renningen - Die Kinderbetreuung in Renningen wird zum 1. September für die Eltern teurer. Für Krippen und Kindergärten als auch für die Tagespflege für Kleinkinder (TAKKI) und Spielgruppen steigen die Gebühren an. Zuvor waren die Gebühren zuletzt Ende 2020 angehoben worden. Andere Kommunen, wie Heimsheim, hatten aufgrund der Coronapandemie die – oft stetige oder über mehrere Jahre verteilte – Gebührenerhöhung für ein Jahr ausgesetzt.

Verbände und Organisationen wie der Gemeinderat und Kirchenleitungen geben regelmäßig eine Empfehlung zu den Elternbeiträgen heraus. Da die Ausgaben in der Kinderbetreuung, zum Beispiel beim Personal, regelmäßig steigen, tun es für zumeist auch die empfohlenen Beiträge. Das Ziel lautet für gewöhnlich, einen Deckungsgrad in Höhe von 20 Prozent zu erhalten, also dass 20 Prozent der anfallenden Kosten in der Kinderbetreuung durch die Eltern getragen werden, der Rest durch die Kommune beziehungsweise in Teilen durch den jeweiligen Träger.

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Zwei Gegenstimmen gab es von Dennis Metzulat (SPD) und Resi Berger-Bäuerle (Frauen für Renningen), ansonsten ging der Beschluss bei einer Enthaltung durch. „Wir kennen die Haushaltslage und wissen, dass die Kosten in der Kinderbetreuung stetig steigen“, erklärte der Sprecher der SPD-Fraktion, Jan Hambach, den Grund, warum die übrigen Teile der SPD mit dem Vorschlag der Verwaltung konform gehen.

Was müssen die Eltern künftig zahlen?

Konkret geht es unter anderem um folgende Erhöhungen: Eltern mit einem Kind zahlen für verlängerte Öffnungszeiten (30 Stunden wöchentlich) in der Krippe bald 362 Euro monatlich statt 352. Bei Ganztagsbetreuung (50 Stunden) sind es 603 statt 587 Euro. Im Kindergarten fallen für die Regelbetreuung drei Euro mehr an, 122 statt 119 Euro. Bei TAKKI wird nach Stunden abgerechnet, der Satz steigt von 2,73 auf 2,81 Euro. Eltern mit mehreren Kindern zahlen grundsätzlich weniger. Die Teilnahme an einer Spielgruppe kostet 60 statt 54 Euro, egal ob für Einzel- oder Geschwisterkinder.

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