Institut für Auslandsbeziehungen Nils Schmid zeigt Herz für Mitarbeiter

Von Nikolai B. Forstbauer
Nils Schmid ist außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Foto: JAM/J.A. Muenster

Nils Schmid weiß, wie eng es finanziell in der Kultur zugeht. Als Vorsitzender des Kuratoriums der Kunststiftung Baden-Württemberg hat der SPD-Bundestagsabgeordnete im ganzen Land schon die steinigen Wege vieler Talente aus unterschiedlichsten Sparten begleitet. Und in seiner Zeit als Wirtschafts- und Finanzminister des Landes Baden-Württemberg (2011-2016) stammt nicht nur der erste gültige Anlauf für die Sanierung und Erweiterung des Staatstheater-Areals in Stuttgart, sondern auch das bisher letzte umfassende Szenario zur Filmförderung im Land.

25 Stellen entfristet

Nun verbucht Nils Schmid, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion einen wegweisenden Erfolg: Bei ihren Haushaltsberatungen am Mittwoch hat die Ampel-Koalition auf Schmids Initiative hin beschlossen, das Institut für Auslandsbeziehungen (Ifa) in Stuttgart nicht nur weiter umfassend zu fördern, sondern in diesem Rahmen auch 25 befristete Stellen in Planstellen umzuwandeln. „Gerade in Kriegs- und Krisenzeiten“, sagte der Nürtinger Bundestagsabgeordnete am Mittwochabend dazu, „wird die Bedeutung des Ifa besonders deutlich“. Umso wichtiger sei es, so Schmid weiter, „dass wir mit diesem Haushalt die Arbeit an zentralen Stellen absichern, indem wir befristete Stellen entfristen. So schaffen wir auch Sicherheit für die Mitarbeiter“.

Das Institut für Auslandsbeziehungen in Stuttgart Foto: ifa

Was aber macht das Ifa mit seinem zentralen Sitz am Stuttgarter Charlottenplatz eigentlich? „Das Institut für Auslandsbeziehungen“, heißt es offiziell, „engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen.“ Und wie? „Das Ifa fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen und agiert als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.“ Gelenkt wird das auch durch das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart geförderte Ifa von Ulrich Raulff als Präsident und Gitte Zschoch als Generalsekretärin.

Weltweite Kulturdiplomatie

Am stärksten nach außen sichtbar wird das Institut für Auslandsbeziehungen vor Ort durch die Ausstellungen der Ifa-Galerie. Ein Blick auf die Ifa-Programme zeigt allerdings: Im Mittelpunkt steht die weltweite kulturdiplomatische Arbeit. Und eben diese soll „mit der Entfristung gesichert werden“, betonte Nils Schmid am Mittwochabend.

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