Handball TSF-Torhüter mit starken Nerven

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Ditzingens Rückraum-Spieler Max Remmler verdreht sich nach einem Wurf bei der Landung das Knie. Foto: Andreas Gorr/r

Ditzingen - Mit einem Unentschieden wäre Ditzingens Trainer Jörg Kaaden bei der Auswärtspartie in Steinheim-Kleinbottwar durchaus zufrieden gewesen. In einem Spiel auf „gutem Landesliga-Niveau“ (Kaaden) gewann seine Mannschaft bei der HaBo Bottwar SG mit 26:23 Toren, nachdem sie noch vier Minuten vor Schluss mit 22:23 hinten lag. In dieser Phase wechselte Kaaden den jungen Torhüter Sebastian Neff für Michael Biehl ein. Neff behielt die Nerven, wehrte mindestens viermal souverän ab und sicherte den TSF die beiden Punkte.

Mit einer starken Mannschaftsleistung traten die Ditzinger in der kleinen Sporthalle des Mitaufstiegskandidaten Bottwar SG an. Aus einer starken Verteidigung heraus legten die Gäste in der ersten Halbzeit immer ein oder zwei Tore vor. Das junge gastgebende Team blieb dran, glich in der 19. Minute aus. Bis zum Halbzeitpfiff gelang es Ditzingen dann, einen Drei-Tore-Vorsprung heraus zu holen (13:10), verpasste es aber, in Überzahl noch einen weiteren Treffer nachzulegen.

Gastgeber müssen Federn lassen

Personell mussten die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt schon Federn lassen. Max Remmler hatte sich nach einem Torwurf bei der Landung das Knie verdreht. „Das war ein Schock für uns“, sagte Kaaden. Zum einen, weil es bei Remmler nicht die erste Knieverletzung ist und er vermutlich erneut ausfällt. Zum anderen, weil Ditzingen auf Grund der offensiven Verteidigung des Gegners mit drei Kreisläufern angereist war und damit keine Alternativen mehr im Rückraum hatte. So mussten sich Patrick Droxner, Nick Bohnen, Maik-Daniel Fandrich und Kapitän Marco Dömötör das Spiel auf diesen Positionen aufteilen. Eine kleine Schwächephase hatten die TSF Ditzingen zu Beginn der zweiten Hälfte.

Die Bottwar SG machte den Tore-Rückstand wett, glich in der 41. Minute mit einem Treffer von Steffen Eckstein zum 14:14 aus. Dieser Spieler hatte den Gästen vor allem in der zweiten Hälfte durch einfache Tore das Leben schwer gemacht. Erneut lieferten sich beide Teams einen Kampf auf Augenhöhe – mit dem besseren Ende für die TSF.

TSF Ditzingen: Biehl, Neff, Falkenburger (1), Hölzel (2), Fandrich (6), Droxner (2), Kienle (1), Ruoff (4), Dömötör (1), Bäßler (2), Hoen (1), Bohnen (5/1), Remmler (1), Kistler.

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