Handball Nächster Gegner ist eine Wundertüte

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Andreas Binder (rechts) will an seine starke Leistung vom vergangenen Wochenende gegen Schwaikheim anknüpfen Foto: Andreas Gorr

Leonberg - Sieben Partien sind in der Handball-Württembergliga der Herren gespielt und der SV Leonberg/Eltingen ist am vergangenen Wochenende mit dem Heimsieg gegen Schwaikheim auf die Top-Position der Tabelle geklettert. Dabei hat ihnen die Niederlage des bisherigen Spitzenreiters VfL Waiblingen in Wolfschlugen in die Karten gespielt. „Es kann und wird noch so viel passieren“, sagt SV-Trainer Christian Auer, der sich über diese Momentaufnahme freut, sich davon aber keineswegs blenden lässt.

Zufrieden ist er jedenfalls mit der aktuellen Entwicklung seiner Mannschaft, die derzeit mit einem guten Selbstvertrauen auftritt und sich damit auch nach einer schwächeren Halbzeit wie im vergangenen Heimspiel schnell wieder fangen kann. „Wir haben gerade den besten Angriff der Liga und die drittbeste Abwehr.“

Der SV Leonberg/Eltingen hat ein „Problem“

Allerdings ist er vor jeder Mannschaft in dieser starken Liga gewarnt, so auch vor dem kommenden Gegner HSG Albstadt (Spielbeginn im Leonberger Sportzentrum ist am Samstag um 20 Uhr). „Der ist eine gewisse Wundertüte“, sagt Christian Auer über den Tabellenachten, der bislang auswärts noch nicht gewonnen hat, aber beim favorisierten TV Neuhausen/Erms (24:24) und gegen den VfL Waiblingen (23:23) jeweils mit einem Unentschieden vom Platz ging.

„Wir möchten nicht die Mannschaft sein, gegen die Albstadt den ersten Auswärtssieg feiert“, sagt der SV-Trainer, der das Problem – oder vielmehr das Privileg – hat, einen von insgesamt 15 Spielern nicht in die Mannschaftsliste eintragen zu dürfen, weil der komplette Kader einsatzbereit ist. Und über Beschränkungen wegen der Coronaregeln müsse er sich auch keinen Kopf machen. „Alle Spieler haben das Verantwortungsbewusstsein und sind geimpft.“ Handball Verbandsliga Staffel 1, Männer Oppenw./Backnang (12.) – Ditzingen (5.) Den Schwung und die positive Energie aus dem vergangenen Spiel gegen die SG Ober-/Unterhausen möchten die TSF Ditzingen an diesem Samstag (17.30 Uhr) zur Auswärtspartie beim HC Oppenweiler/Backnang II mitnehmen. „Die stehen zwar auf dem letzten Tabellenplatz, was aber nicht deren Leistungsfähigkeit widerspiegelt“, warnt Ditzingens Trainer Jörg Kaaden.

Bisher habe der Gegner, was die Aufstellung betrifft, nicht für allzu große Überraschungen gesorgt, doch könne mal ein Vertreter von Oppenweilers Drittliga-Mannschaft aufmarschieren. „Davon dürfen wir uns nicht beirren lassen. Unser Ziel muss es sein, dass wir unsere Sachen umsetzen“, sagt Jörg Kaaden. Yannick Hüther (wegen Krankheit) und Marco Dömötör (aus beruflichen Gründen) konnten in dieser Woche nicht trainieren, werden aber einsatzbereit sein. Mit Ausnahme von Dennis Zwicker steht Jörg Kaaden der gesamte Kader zur Verfügung.

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