Handball in Leonberg Die Rolle des Jägers liegt dem SV besser

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Jetzt gilt es für den SV Leonberg/Eltingen (Trainer Tobias Müller, Mitte) die Spannung hoch zu halten. Foto: Andreas Gorr

Leonberg - Der Handball-Württembergligist SV Leonberg/Eltingen setzt zum Endspurt an. Noch zwei Heimspiele bestreitet die Mannschaft um Trainer Tobias Müller in dieser Saison. Am heutigen Samstag um 20 Uhr ist die SKV Oberstenfeld im Sportzentrum zu Gast, am 4. Mai kommt die HSG Fridingen/Mühlheim.

Mit dem SV Fellbach, dem SV Leonberg/Eltingen und dem TSV Schmiden wird es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen geben. Allein: Aus eigener Kraft können die Leonberger nicht mehr die Tabellenspitze erklimmen. Gewinnt der SV Fellbach die restlichen beiden Partien, darf er die Meisterschaft und den direkten Aufstieg in die Baden-Württemberg Oberliga feiern. Für Müller ist nicht nur die jüngste knappe Niederlage in Schmiden der Grund, weshalb seine Mannschaft die Top-Ausgangslage verspielt hat. „Das war eines von vier Spielen in den letzten Monaten die nicht so erfolgreich waren.“ Mangelnde Chancenverwertung und eine Vielzahl technischer Fehler hat er in Schmiden festgemacht. „Was die Moral, Einsatz und Abwehrverhalten betrifft, war ich sehr einverstanden.“

Nerven und Glück

Noch ist der Saisonausgang offen. „Die Nerven haben wir, unsere Spiele zu gewinnen, jetzt brauchen wir auch noch das Glück, dass es bei den anderen nicht so läuft“, sagt Müller. Schon jetzt kann er sagen, dass allein die Chance, in die Baden-Württemberg Oberliga aufsteigen zu können „uns ein Stück weit im Kopf zu schaffen gemacht hat. Die Rolle des Jägers scheint uns mehr zu liegen als die des Gejagten.“

Gut vorbereitet geht der SV Leonberg/Eltingen in das Heimspiel. „Wir hatten noch einmal unsere Stärken im Fokus und arbeiteten am Umschaltspiel nach vorne." Vor allem sorgt Müller jetzt dafür, dass die Spannung hoch gehalten wird. Verzichten muss der SV-Coach auf Torhüter Max Schneider. Philip Schückle ist nach einer Gehirnerschütterung wieder einsatzbereit.

Württembergliga Nord, Frauen Leonberg/Elt. (9.) – TSV Nordheim (5.) Ein richtiges Endspiel bestreiten die Handball-Frauen des SV Leonberg/Eltingen in der Württembergliga. Ihr Ziel ist es nach wie vor, nicht abzusteigen. Die Mannschaft um Trainer Sebastian Krüger erwartet am heutigen Samstag um 17.30 Uhr im Sportzentrum den Tabellenfünften TSV Nordheim. Und auch in dieser Liga ist im hinteren Bereich der Tabelle alles offen. Während die HSG Kochertürn/Stein bereits als erster Absteiger feststeht, haben mit dem SV Leonberg/Eltingen auch der Vfl Pfullingen, der HC Schmiden/Oeffingen und die SG BBM Bietigheim III 19:27 Punkte. Auf der absolut sicheren Seite sind die SV-Frauen im Falle eines Sieges. Sollten alle potenziellen Abstiegskandidaten verlieren, steht Leonberg/Eltingen auf Grund des direkten Vergleiches auch noch gut da. Dazwischen gibt es einige andere Varianten. Fakt ist, dass zwei Mannschaften den direkten Weg in die Landesliga nehmen müssen.

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