Handball in Leonberg Die beste Abwehr der Liga auf Platz zwei

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Angeführt von Kapitän Lars Neuffer spielt der SV Leonberg/Eltingen mit den Fans im Rücken eine ganz starke Runde. Foto: Andreas Gorr

A wie auswärts Der SV Leonberg/Eltingen startete mit einem Sieg in der Fremde. In Schwaikheim hieß es 23:22. Am Ende der Runde kam die Mannschaft in den gegnerischen Hallen auf zehn Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen.

B wie Bewertung Mit 41:15 Punkten hat der Club seine bislang beste Saison in der fünfthöchsten deutschen Spielklasse hingelegt. Bei Trainer Tobias Müller klingt das so: „Spannend, erfolgreich, intensiv, nervenaufreibend – Hammer.“

C wie Chronologie Das Württembergligateam war in der gesamten Saison nie schlechter platziert als auf dem dritten Rang. Nach fünf Spielen übernahmen die Leonberger erstmals die Tabellenführung und hatten sie insgesamt 15-mal inne. Dazu kamen 14-mal Platz zwei und drei-mal Platz drei.

D wie Defensive Vollmundig hatte der Trainer Tobias Müller zu Beginn der Vorbereitung erklärt, dass er mit seiner Mannschaft die beste Defensive der Liga stellen will. Den Worten sind Taten gefolgt: mit 716 Gegentoren in den 28 Spielen hat Leonberg die wenigsten Treffer kassiert und lieferte sich dabei mit dem TSV Schwaikheim einen heißen Zweikampf. Der Tabellenfünfte musste sich schließlich knapp geschlagen geben. Auf seinem Konto standen 717 Gegentore.

E wie Erwartung Ins Rennen gegangen ist der Tabellenachte der Vorsaison mit dem Vorsatz, möglichst schnell nichts mit dem Kampf um den Klassenerhalt zu tun zu haben. Ein Thema, das sich ziemlich schnell erledigt hatte. Nach 13 Begegnungen standen bereits 20 Pluspunkte auf dem Konto. Genau so viel haben der SG BBM Bietigheim II als erstem Nichtabsteiger zum Klassenerhalt gereicht.

F wie Fellbach Ein Konkurrent ist um eine Idee stärker gewesen. Der SV Fellbach stieg nur wegen des gewonnenen direkten Vergleichs mit Leonberg als Meister in die Baden-Württemberg-Oberliga auf. Der Titel ist eng verknüpft mit dem Namen Andreas Blodig. Verletzungsbedingt musste der ehemalige Erstligaspieler in den Partien vier bis zwölf passen. Als der Spielertrainer dann wieder auf der Platte stand, blieb der Club mit 14 Siegen und zwei Unentschieden ungeschlagen.

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