Handball im Altkreis Leonberg TSF: Zurück in der Glemsaue

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Auf die Wucht von Patrick Droxner (Mi.) müssen die TSF Ditzingen verzichten. Foto: Gorr

Leonberg/Ditzingen - Zwei Heimspiele noch, und dann geht es für die Männer der TSF Ditzingen in der Landesliga (Staffel 1) ans Eingemachte. Innerhalb von drei Wochen bekommt es der Tabellenvierte mit den drei vor ihm platzierten Mannschaften zu tun. So weit nach vorne will der Trainer Jörg Kaaden aber gar nicht schauen. Denn zuerst müssen seine Schützlinge ihre Hausaufgaben machen, wollen sie im Rennen um die Verbandsligaqualifikation nicht an Boden verlieren.

Hausaufgaben machen heißt: in eigener Halle müssen Siege gegen den VfL Waiblingen II und den TSV Bönnigheim her. In der Hinrunde wurden gegen diese Gegner drei Punkte liegen gelassen. In Waiblingen reichte es nur zu einem 23:23. Überhaupt Waiblingen: auch in der vergangenen Saison haben die TSF gegen dieses Team nicht gewinnen können. „Die haben immer sehr knappe Ergebnisse gegen die Top-Mannschaften“, warnt Jörg Kaaden. Verzichten muss er auf Robin Kistler und Patrick Droxner. Das soll jedoch einem engagierten Auftritt keinen Abbruch tun. Das letzte Heimspiel in der Glemsau-Halle hatten die TSF Anfang ­Dezember. Jetzt wollen sie ihren Fans in vertrauter Umgebung etwas bieten.

Baden-Württemberg-Oberliga Frauen
HSG Leinfelden-Echterdingen (5.) – HSG Strohgäu (7.)

Es gibt in jeder Saison ein, zwei oder auch drei Gegner, die der eigenen Mannschaft einfach nicht liegen. Und das lässt sich noch nicht einmal an Personalien oder Spielsystemen festmachen – es passt einfach nicht. Für die HSG Strohgäu gehört die HSG Leinfelden-Echterdingen in diese Kategorie. Mit 22:30 mussten sich die Schützlinge von Trainer Stefan Hirschmann im Hinspiel in der eigenen Halle ­geschlagen geben. An diesem Sonntag (17 Uhr) steht das zweite Aufeinandertreffen im Sportpark Goldäcker in Leinfelden auf dem Programm.

Nach dem – trotz 26:30-Niederlage – guten Auftritt bei der HSG St. Leon/Reilingen geht der Übungsleiter aber ganz entspannt an die Aufgabe heran: „Wenn wir da etwas holen, wären das noch einmal Bonuspunkte für uns.“ Den Gegner hatte er als einen der Aufstiegskandidaten auf dem Zettel. Inzwischen hat sich der Tabellenfünfte aber schon den einen oder anderen Ausrutscher zuviel erlaubt, so wie am vergangenen Wochenende bei der 29:30-Heimniederlage gegen den TSV ­Birkenau. „Die haben immer mal wieder eigenartige Ergebnisse gerade gegen untere Mannschaften“, sagt Hirschmann und rechnet sich Chancen aus. Der Kader der HSG Strohgäu ist komplett. Im Gegensatz zum Hinspiel präsentieren sich derzeit die Torhüterinnen Dina Hesse und Isabel Zoppe in guter Verfassung.

Landesliga Staffel 1, Frauen
HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See (7.) – SV Leonberg/Eltingen (3.)

Vier von sieben – das ist die Rechnung des Leonberger Trainer Nicki van der Vliet. Springen in den verbleibenden sieben ­Begegnungen noch vier Siege heraus, dann müsste die Qualifikation zur Verbandsliga perfekt sein. Allerdings hat es das Programm in sich. Es stehen noch die Partien gegen die Mannschaften auf den Plätzen eins, zwei, vier und fünf aus. Umso wichtiger also, die Partie am Samstag (18 Uhr) bei der HSG Cannstatt/Münster/Max-Eyth-See erfolgreich zu gestalten. In der Halle des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums darf nicht geharzt werden. Van der Vliet will das aber gar nicht groß thematisieren: „Harz ist nicht das Problem. In Lauffen haben wir auch 30 Tore geschossen.“ In der Personalplanung steht krankheits­bedingt hinter dem Einsatz von Hanna Fenske noch ein Fragezeichen. Ansonsten ist der Kader komplett.

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