Handball bei der TSF Ditzingen Der erfahrene Gegner ist clever und abgezockt

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Ditzingens Torwart Michael Biehl: Zu viele Gegentore. Foto: Andreas Gorr

Ditzingen - Aller Anfang ist schwer. „Das klingt zwar abgedroschen, trifft aber auf unser erstes Spiel in der Verbandsliga zu“, sagte Jörg Kaaden, Handball-Trainer der TSF Ditzingen, nach der 24:27-Niederlage bei der HSG Fridingen/Mühlheim, die aus der Württembergliga in die neu geschaffene Klasse abgestiegen ist. „Wir haben verdient verloren, was nicht daran lag, dass der Gegner viel besser spielte, sondern daran, dass er bisschen cleverer und abgezockter war als wir“, meinte der TSF-Coach.

In der Fridinger Sporthalle, wo nur die heimischen Zuschauer Zutritt hatten und die, mit dem erforderlichen Abstand, ordentlich Stimmung machten, starteten die Ditzinger nervös in die Partie. „Der Gegner hat gut verteidigt, wir hingegen haben nicht die erforderlichen hundert Prozent gebracht“, sagte Kaaden. Die Schwächen der Gäste nutzte Fridingen/Mühlheim geschickt und erspielte sich immer wieder einen Drei-Tore-Vorsprung. Die TSF kamen dann besser ins Spiel, in der 20. Minute glich Yannick Hüther mit seinem Siebenmeter-Treffer erstmals zum 9:9 aus. Im nächsten Zug brachte Dennis Zwicker seine Mannschaft mit 10:9 in Führung.

Mit einer 14:13-Führung der Gastgeber ging es in die Pause. „Das war kein schlechtes Halbzeitergebnis“, sagte Jörg Kaaden. Nach dem Wiederanpfiff blieb Ditzingen zunächst dran, bis in der 46. Minute beim Stand von 20:19 aus Sicht von Fridingen die Ditzinger kurz hintereinander zwei Zwei-Minuten-Strafen bekam und die Gastgeber bis zur 51. Minute mit sechs Toren davon zogen. Das konnten die Gäste in der restlichen Spielzeit nicht mehr aufholen. TSF Ditzingen: Biehl, Neff, Falkenburger (3), Hölzel, Haselbauer, (2), Droxner (2), Kienle, Ruoff (3), Dömötör (3/1), Hüther (5/3), Franz, Ruffner, Zwicker (5), Kistler (1).

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