Handball beim SV Leonberg/Eltingen Der eigene Matchplan geht voll auf

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Leonberg - Die Handballer des SV Leonberg/Eltingen haben einen gelungenen Start in die neue eingleisige Württembergliga hingelegt. Bei den Sportfreunden Schwaikheim fuhr die Mannschaft um Trainer Christian Auer am Sonntagabend einen 20:17-Sieg ein, hatte zur Halbzeit einen knappen 11:10 Vorsprung erarbeitet und konnte erstmals in den Schlussminuten mit drei Toren in Führung gehen. „Das war ein Spiel auf Augenhöhe, es hätte auch in die andere Richtung kippen können. Wir waren aber hinten raus doch etwas cleverer, und ich bin mega stolz auf die Jungs“, sagte Auer.

Ein Knackpunkt sei in der 50. Minute die Rote Karte für den Schwaikheimer Kreisspieler Chris Hellerich nach einem Foul an Philip Schückle gewesen. „Damit war die Taktik des Gegners, viel über den Kreis zu spielen, hinfällig“, meinte Auer. Zudem bekam der Gastgeber in der 54. Minute noch eine Zeitstrafe, Denis Gabriel brachte drei Minuten vor dem Abpfiff einen Siebenmeter nicht unter. Auf der Gegenseite markierte Nico Isenberg die 19:17-Führung für Leonberg, bevor Jakob Ulrich den Schlusstreffer zum 20:17 erzielte. „Unser Matchplan, möglichst wenige Gegentore zu bekommen, ist aufgegangen. Wir hätten ruhig noch mehr werfen können, doch das hat sich nicht ergeben. Das Spiel wurde hauptsächlich in der Abwehr entschieden“, sagte Christian Auer.

Einen wichtigen Teil zum Auftakterfolg hat Leonbergs Torhüter Max Schneider beigetragen. „Der war richtig gut in Form“, lobte der SV-Coach dessen Leistung. Positiv überrascht hat auch Dennis Baumgartl, der seine aktive Karriere eigentlich schon beendet hat. Er sprang auf der Position rechts außen ein, weil ein Spieler, der mit einem Corona-Infizierten Kontakt hatte, aber keine Symptome zeigte, auf sein Testergebnis warten musste und damit für das Schwaikheim-Spiel ausfiel. „Hervorheben möchte ich aber keinen Einzelnen, denn es war eine richtig gute Leistung der gesamten Mannschaft“, sagte Christian Auer. Geschafft hat es der SV Leonberg/Eltingen auch, sich immer wieder im Kollektiv selbst zu motivieren und somit das Fehlen der eigenen Fans zu kompensieren. Zutritt in die Halle hatte nur eine bestimmte Anzahl von Zuschauern aus den Schwaikheimer Reihen. SV Leonberg/Eltingen: Schneider, Rigl, Baumgartel (2), Binder, Zimmermann, Wanner, Neuffer (10/3), Hönig, Hufnagel, Ulrich (3), Rühle, Klatte, Schückle (1), Isenberg (2).

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