Handball beim SV Leonberg/Eltingen Ziel ist ein Platz im sicheren Mittelfeld

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SV-Neuzugang aus Rutesheim: Chiara Mikleuschewitsch. Foto: Andreas Gorr

Leonberg - Der vierte Platz hat gerade so gereicht: Als letztes Team ihrer Staffel haben sich die Frauen des SV Leonberg/Eltingen für die neu gebildete Verbandsliga qualifiziert. Und wenn es nach Trainer Nicki van der Vliet geht, soll das nicht nur in der kommenden Saison so sein. „Mit dem Abstieg wollen wir nichts zu tun haben. Einen gesicherten Mittelfeldplatz trauen wir uns durchaus zu“, gibt der Coach vor seiner zweiten Saison bei den SV-Frauen als Saisonziel aus.

Der langjährige Rutesheimer Trainer hatte das Damenteam in stürmischem Fahrwasser übernommen: Die Abteilungsleitung hatte das erste Damenteam in der Württembergliga zum Ende der Saison 2018/19 abgemeldet, da nicht mehr genügend Spielerinnen für einen geordneten Spielbetrieb da waren. Die zweite Mannschaft aus der Landesliga wurde zur neuen ersten Mannschaft hochgestuft und qualifizierte sich unter van der Vliet für die neue Verbandsliga.

Nahezu unveränderte Mannschaft

Der Kader der Mannschaft ist fast unverändert, 14 Spielerinnen stehen dem Coach zur Verfügung. Abgänge gibt es keine, mit Chiara Mikleuschewitsch auf der Linksaußenposition aber auch nur einen Neuzugang. Sie kommt von der SKV Rutesheim, Nicki van der Vliet, der das Team zusammen mit Mona Binder betreut, kennt sie schon seit ihrer Jugendzeit.

Neben dem eingespielten Kader machen zudem die Auftritte in den Vorbereitungsspielen Hoffnung, dass die SV-Frauen in der Verbandsliga gut mithalten können. „Wir haben trotz der schwierigen Situation rund um Corona acht Testspiele machen können“, berichtet van der Vliet. Überwiegend ließ der Coach seine Mannschaft gegen Teams auf Augenhöhe antreten, vor allem gegen Verbandsligateams aus der anderen Staffel. Aber auch mit dem Württembergligisten HC Schmiden/Oeffingen maßen sich die Leonbergerinnen zu Testzwecken.

Wer sind die Favoriten?

Als Favoriten in der Verbandsligastaffel 1 sieht van der Vliet vor allem den Württembergligaabsteiger TV Flein, der in der Vorbereitung mehrere Oberligisten bezwang. Auch den Mitaufsteiger HSG Böblingen/Sindelfingen, der sich in der Landesliga keinen Punktverlust leistete, schätzt der Coach hoch ein. „Bei Bietigheim III kommt es darauf an, wie viele ehemalige Bundesligaspielerinnen sich noch Verbandsliga antun wollen“, glaubt van der Vliet.

Hinter sich lassen wollen die Leonbergerinnen Mannschaften wie die HSG Nendingen/Tuttlingen/Wurmlingen, die SG Schorndorf, die SG Heuchelberg, den SV Kornwestheim und die HSG Hohenlohe. Schwer einschätzen kann der Coach den HC Oppenweiler/Backnang, bei dem die SV-Frauen am Samstag (17.30 Uhr) zum Auftakt antreten. „Vom Budget her könnten sie aufsteigen, aber zwei Spielerinnen haben Kreuzbandrisse erlitten“, weiß van der Vliet.

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